Comics KW 49 + 50

Die Lieferung vom T3 umfasst diesmal 2 Wochen. Wie meistens kommt das Comic der Woche von Matt Fraction, diesmal ist es Thor.



In der ersten Vorschau sahen die Zeichnungen doch arg „cartoony“ aus, mit Colorierung ist dies aber nicht mehr der Fall, im Gegenteil, das Artwork wirkt sehr authentisch und passend. Die Story selbst schließt an das letzte Heft „Conan the Cimmerian“ an und ist, wie man das von Roy Thomas gewöhnt ist, ganz im Ton von REH umgesetzt.
7/10



Die Prämisse „Die Guten haben gesiegt“ wird hier nicht wirklich eingehalten. Eher wird die Frage aufgeworfen was der Preis eines solchen „Sieges“ ist. Zeichnungen sind gut und Story bietet genug Geheimnisse das man weiterlesen will.
7/10



Schon lange keine Suche nach Batman mehr sondern eher ein Tie-In zur aktuellen Booster Gold Serie. Die lese ich zwar auch nicht mehr, aber die Time Masters werde ich sicher noch fertig lesen. Einigermaßen witzig geschrieben und trotz des bekannten Ausgangs noch ne Spannung drin.
6/10



Diesmal liegt der Fokus wieder auf Aquaman und hier zeigt sich für mich eine der Schwächen von Brightest Day. Durch den ständig wechselnden Fokus wird man fast gezwungen Dinge zu lesen (aber vor allem zu kaufen) die einen nicht interessieren. Da es aber nur noch 9 Hefte sind werde ich mir das wahrscheinlich noch antun, besonders da es um Firestorm, die Hawks und Deadman doch immer interessanter wird.
5/10



Noch ein „Fill-In“ das sich mit den Problemen einer Zeitung im modernen Umfeld beschäftigt und fast sowas wie Wikileaks anspricht. Ganz okay, aber kommt lange nicht an die JMS Ausgaben dran.
5/10



So, nun weiß man also endlich wer hinter dem Sammeln er Laternenessenzen steckt, wobei das für mich persönlich keine große Überraschung war. Trotzdem ist die Spannung selten größer gewesen und gerade in Verbindung mit den anderen beiden GL Heften wird hier das große Event für nächstes Jahr aufgebaut.
7/10



Der Ausflug in die unbekannten Sektoren geht weiter und die GL’s haben alle Hände voll zu tun mit dem was sie dort finden. Zudem wird Guys Pakt mit Atrocious offenbar und was die anderen dazu zu sagen haben wird wohl im nächsten Heft Thema sein. Auch hier Spannung und ein durchaus lesbares hinarbeiten auf ein Event im neuen Jahr.
7/10



Ein wenig Matrix, einen Hauch Tron, etwas System Shock und schon haben wird Iron Man: The Rapture. Da sich die Serie nicht um die aktuelle Handlung im Marvel Universum kümmern muss und auch der Ausgang völlig offen ist, ist die Spannung doch sehr hoch. Allerdings fehlt hier doch irgendwie das man sich mit den Figuren identifiziert.
6/10



Alles wird vernichtet nur Hercules kann jetzt noch das Universum retten. Sehr uninspiriert was hier erzählt wird.
4/10



Zunächst mal ist mir die Seite mit den Fantastic Four SEHR negativ aufgefallen. Ansonsten war das Artwork ja wirklich nicht so übel, aber Seite 8 ist wirklich grauselig. Reed’s Gesicht sieht zu weiblich, Jen’S zu männlich aus und Sue ist total verunglückt. Die Story an sich ist interessant, wobei mich der etwas obskure Bezug zu Runaways ein wenig stört.
6/10



Die Herkunft von Ghost wird von ihm selbst erzählt. Das ganze ist zwar eine sehr vorhersehbare Geschichte, trotzdem spannend und interessant erzählt. Hinzu kommt das mir das Artwork von Kev Walker langsam immer besser gefällt. Der Neuzugang der Thunderbolts am Ende bringt nochmal zusätzliche Spannung auf der nächste Heft mit.
7/10



Von Lady Gaga gerettet? Forschen in Unterwäsche? Black Cat beim Baden? Ich mags! Dan Slott trifft den Ton der für mich zu Spider-Man gehört auf den Punkt und Ramos Zeichnungen sind dynamisch, witzig und sexy. Ich werde langsam wieder zum Spidey Fan.
8/10



Bendis hat ja schon Talent darin sehr witzige Dialog zu schreiben, aber diesmal hat er sich übertroffen, ich habe selten bei einem Comic so viel Lachen müssen, dabei wirkt nichts wirklich lächerlich und es werden einige wichtige Inhalte transportiert. Stuart Immonen wird immer besser. Er hat zwar einen eher sauberen „Mainstream“ Style, kann aber trotzdem Action sowie Emotionen transportieren, auch außerhalb des „Sauer – Sehr Sauer – Muss mal dringend“ Spektrums.
8/10



Matt Fraction schafft es in Thor das was JMS geschrieben hat aufzugreifen und sehr geschickt in eine andere Richtung zu lenken. Die Rückkehr von Asgard war hier nur der Anfang, die neue Bedrohnung sorgt dafür das ein „alter“ Status Que wieder hergestellt wird. Sicher ein Stück weit hinarbeiten auf den Film im nächsten Jahr, aber auf eine unnachahmliche, Matt Fraction eigene Weise.
8/10

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