Comics Woche 1 & 2

Neues Jahr, neue Comics, wie immer vom T3. Was auch neu ist, ist die Tatsache das weder Fraction noch Bendis es zum „Comic der Woche“ geschafft haben. Ich habe mich diesmal für Avengers: The Children Crusade, von Alan Heinberg entschieden.



Guggenheim schafft es einen interessanten Plot mit etwas abgewandelten Charakteren zu erzählen. Man hat immer das Gefühl „den kenn ich doch“ obwohl die Charaktere ganz neu sind. Wie ich vermutete ging es nicht darum was passiert wenn die Guten gewinnen sondern eher darum was der Preis ist. Die interessante Wendung am Ende dieses Heftes baut sehr viel Spannung und Erwartungshaltung auf das nächste Heft auf.
7/10



Ich hatte die All Stars ja fast schon abgeschrieben, aber die letzte Geschichte mit Cyclone war ja schon wieder besser und jetzt wirds richtig spannend. Sturges platziert viele kleine Anfänge die Spannung aufbauen und die Kombination mit seiner sehr guten Charakterisierung (Ich fühle mit Commander Steel) lässt mich für die Serie doch wieder hoffen.
7/10



Boston Brand trifft sich mit seinem Großvater den er schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat und die Hawks kämpfen auf Zamaron gegen die Mutter von Hawkwoman, dann schaltet sich der „Predator“ ein, die Wesenheit der „Liebe“. Obwohl gerade Bostons treffen mit dem alternden Mann der mal ein Zirkusartist war emotional gut getroffen ist fehlt mir in diesem Comic etwas. Wieder habe ich das Gefühl das sich alles ein wenig hinauszieht.
7/10



Chris Roberson greift den Plot von JMS auf und setzt das ähnlich fort wie er begonnen wurde. Viel Pathos, diesmal mit der Aussage das ein reines schwarz / weiß sehen nicht immer funktioniert. Das aktuell gewählte Beispiel ist allerdings nur bedingt passend, weil Superman hier direkt für eine Vertuschung verantwortlich ist, was so nicht zu seinem Charakter passt. Die letzte Seite ist allerdings dich arg an Alan Moores Supreme angelehnt und ich denke mal das es auch so im nächsten Heft weiter gehen wird.
7/10



Guy steht, nach dem Bekanntwerden seiner Heimlichtuerei, alleine da. Okay, nicht ganz alleine, da Bleeze ihm ja noch zur Seite steht, was die Sache auch nicht besser macht. Wenigstens kommt er so langsam dem Problem in den unbekannten Sektoren auf die Spur… vielleicht aber auch zu nahe. Spannung, tolle Zeichnungen und so langsam werden die Stränge die zu „War of the Green Lanterns“ führen alle zusammen geführt.
7/10



Collector und Gamemaster werden hier in das EMH Universum eingeführt und so nebenbei auch die anderen „Elders of the Universe“. Immer mehr der „normalen“ Marvel Charaktere finden Einzug in die Fernsehserie. Nett aber ich wünschte die Fernsehserie würde hier kommen.
5/10



Spidey, Black Cat, Kingpin, Hobgoblin… Slott und Ramos schaffen es ein nostalgisches Gefühl zu wecken aber das alles in einem modernen Rahmen. Die Pop-Kultur Referenzen sind aktuell, die Technik weiter fortgeschritten und auch Spidey hat „aufgerüstet“. Schade das Ramos im nächsten Heft durch den eher konventionellen Stefano Caselli abgelöst wird.
7/10



Ein Comic von Fraction und das ist nicht Comic der Woche? Ja das gibts auch. Casanova ist wie immer herrlich abgefahren, hat mehr Anspielungen auf die Comickultur als jeder Andere in 32 Seiten packen könnte und die Zeichnungen von Fábio Moon (der Zwillingsbruder des bisherigen Zeichners Gabriel Bá) treffen hier ziemlich exakt auf den Ton den Fraction mit seinen Worten vorgibt.
8/10



Ich hatte vorher von den Young Avengers nicht viel Ahnung (außer das was ich in der Wikipedia finden konnte) aber so ein bisschen was wusste ich schon und daher war auch die letzte Seite für mich der Hammer. Hier wird Spannung aufgebaut, mit den üblichen Charakteren gespielt und eine wirklich gute und mitreisende Geschichte erzählt. Die hervorragenden Zeichnungen von Jim Cheung tun ihr übriges. Daher ist dies auch mein Comic der Woche.
8/10



Ein sehr nettes Comic, das mich trotzdem etwas enttäuscht hat. Hier wäre die Möglichkeit gewesen die Kluft zwischen Steve, Tony und Thor etwas besser zu behandeln aber Bendis macht doch nur ein einfaches „wir kämpfen zusammen und vertragen uns wieder“ draus. Die Konflikte werden nicht wirklich aufgearbeitet sondern weggebügelt. Das Comic an sich ist wirklich nett, witzige Dialoge, an sich ne interessante Story und Alan Davis zeichnet auch hervorragend, aber es bleibt halt das schale Gefühl das Bendis hier nicht alles gegeben hat.
7/10

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