Comics KW 38 Marvel und der Rest

Unter weiter geht es mit der nächsten Woche an Marvel Lieferungen vom T3 mit ein wenig Conan und einer Prise Hellblazer. Damit die „New 52“ Titel alle zusammen sind habe ich mal den gute John „Artfremd“ untergebracht. Es dürfte nicht überraschen das ich mich mal wieder für Fractions Iron Man als Comic der Woche entschieden habem wobei Hulk nur knapp dahinter kommt.

Im Einzelnen waren dabei:



Im letzten Heft hatte Conan plötzlich ein Kind am Bein die wir später noch als Gräfin Albonia kennen lernen werden. Jetzt macht er sich zusammen mit ihr auf die Suche nach ihrer Mutter und den anderen Verschwörern um den Aquilonischen Thron. Dabei landet er dann in der Kanalisation und aus Age of Conan wissen wir das es da nicht ganz so friedlich zu geht. Hier wird auch endlich mal Acheron einigermaßen vernünftig genutzt, da Tarantia durchaus noch im Einflussbereich des alten Reiches gelegen haben kann. Zeichnungen sind gutes Mittelmaß und wenn die Story auch nicht sonderlich viele Überraschungen birgt ist sie doch flüssig geschrieben und vor allem sehr Conan gerecht.
6/10



Johns Trenchcoat hat ein Eigenleben entwickelt seit seine Nichte Gemma ihn zweckentfremden wollte und das verheißt nichts Gutes. Es passieren so allerlei schreckliche Dinge rund um das Kleidungsstück das jetzt auf der Suche nach einem neuen Besitzer ist. Doch keiner kann mit Constantine mithalten und so trennt sich der Mantel von einem Anwärter auch recht schnell wieder auf endgültige Art und Weise. Zwischenzeitlich muss John nun doch seinem Schwiegervater gegen die Mafia helfen. Abgefahren und nett gezeichnet. Hellblazer ist nie der absolute Höhepunkt aber eins der Comics die bei mir fest auf der „muss Lesen“ Liste stehen.
7/10



Cyclops meint das auch junge Mutanten bereits sein müssen zu Kämpfen und Wolverine will die jüngeren Leute eher aus den Schlachten raus halten. Das ist alles was hier passiert, der Rest ist nur Füllstoff und nicht mal sonderlich guter. Wir erfahren nichts darüber was das nun wirklich für Kiddies sind die das alles angezettelt haben oder sonstige Hintergründe. Das Artwork von Alan Davis ist wirklich nicht schlecht, aber das kann eine unterirdische Story nicht wirklich retten.
4/10



Die verbliebenen „guten“ Thunderbolts machen sich auf die Suche nach den Ausbrechern und da Satanna hauptverantwortlich für die Teleportation gemacht wird sucht man sich zunächts mal ihre Verstecke. Das ganze wird dann noch durch einige Rückblenden von Songbird vervollständigt welche die Geschichte der Thunderbolts erklären. Somit ein passendes Point 1 Heft, aber nicht ganz so gut wie Parker normalerweise schreibt.
6/10



Eine Reise durch Ross Vergangenheit und die Psyche von Zero/One. Das ganze gewürzt mit einer Auflösung einiger Nebengeschichten und einem Hauch von Romanze. Hervorragend geschrieben von Jeff Parker und das Artwork von Hardman ist ebenfalls wieder toll. Viele der geschickt platzierten Ereignisse aus den vorangegangenen Heften machen auf einmal wirklich Sinn und die Richtung in die Hulk jetzt gezogen wird ist wieder eine neue. Es macht einfach viel Freude dieses Comic zu lesen und zu verfolgen wie sich die einzelnen Charaktere weiter entwickeln. Auch die weitreicherenden Auswirkungen bleiben interessant.
8/10



Die Story wird langsam doch interessanter weil scheinbar weder Agent Bravo noch Zemo der Kopf hinter dem ganzen ist. Die Verwicklungen werden komplexer und Cap wird in etwas rein gezogen wo er die Kontrolle verliert. Schön zu sehen das Nick Fury wieder eine wichtigere Rolle spielt. Das Comic lebt jedoch vor allem durch das tolle Artwork von Steve McNiven. Brubaker hat eindeutig schon bessere Hefte geschrieben, es sei den es kommt im nächsten Heft DIE große Überraschung.
7/10



Die Avengers und X-Men sind sich nicht wirklich einige darüber wer nun was mit Wanda machen soll und die Young Avengers sitzen da irgendwo in der Mitte fest. Dann stellt sich raus was viele schon vermutet hatten, es war nicht wirklich Wanda die das mit House of M und der M Day verursacht hat sondern die „Life Force“. Mit sehr viel Mühe und Doctor Doom wird in der Vergangenheit rumgestochert um Wanda wieder zu einer der „Guten“ zu machen. Interessant ist das ganze durchaus aber da hier die Young Avengers irgendwie zu kurz kommen und zudem die Entwicklungen zum Ende hin alle sehr vorhersehbar sind kann nur noch das gute Artwork von Cheung das Heft tragen.
7/10



Der Interview Stiel beginnt doch arg zu nerven. Das war für ein paar Hefte toll, dann noch interessant aber nun ist es primär ermüdend. Ansonsten ist das Heft durchaus okay, das Protector in Tonys Systeme Hacken kann gefällt mir als Iron Man Fan natürlich weniger aber ist für die Story durchaus okay. Was hier wieder heraus sticht sind Romita Jr.s Zeichnungen. Er ist einer der ganz großen des Genschichtenerzählens. Seine Charaktere bewegen sich und seine Gesichter zeigen Emotionen wie es sonst nur wenige aktuelle Zeichner darstellen können.
7/10



Fangen wir mit den negativen Punkten an. Die Zeichnungen sind zum Teil etwas verwirrend. Hier meine ich nicht den Teil wo Tony mit dem Simulakrum kämpft, durch die unterschiedliche Farbgebung und der Tatsache das Tonys Reaktor immer noch kaputt ist kann man das gut erkennen. Nein, ich meine den Teil in Paris wo man durch die vielen Detroid Steels nicht genau weis wer da was tut. Hier hilft abe rein zweites Lesen. Ansonsten ist es mal wieder ein Meisterwerk von Fraction. Tony muss mal wieder dem Tod ins Auge sehen und diesmal auf eine sehr unangenehme Art und Weise. Er will mal wieder alles ändern wenn er zu Hause ist und beginnt damit den angeboteten Drink auszuschlagen. Ich bin mir sehr sicher das dies nicht so einfach das Ende des Rückfalls sein wird.
Ich bin gespannt wie es weiter gehen wird.
8/10


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