Before Watchmen: Silk Spectre #4 (of 4)


Lauries Kindedheit wird beleuchtet, insbesondere ihr Verhältnis zu ihrer Mutter. Zudem sieht man wie sie auf das Verschwinden ihres Liebhabers reagiert. Alles ergibt nun einen tieferen Sinn und auch der Bogen zum Original wird wieder gezogen.
Wie schon mehrfach geschrieben ist Silk Spectre so gut weil es sich möglichst weit weg vom Original wagt. Es versucht nicht mit Gewalt feste Bezugspunkte zu ziehen und wenn dann nur sehr vorsichtig. Wie bisher wird das 9 Panel Raster oft eingehalten, aber durchaus für spezielle Effekte durchbrochen. Interessant ist auch der große Kontrast zwischen Amanda Conners „Good Girl“ Art und sowohl den eingeschobenen Kunstwerken (wie z.B. Munks der Schrei) sowie vereinzelten sehr brutalen Szenen.
Bei allen anderen Before Watchmen Serien bin ich ausgestiegen weil sie zu sehr versuchten „genial“ zu sein oder, wie Ozymandias, nur das Artwork wirklich aufsehend erregend war. Minutmen werde ich sicher auch noch verfolgen, aber SilK Spectre alleine war für mich der Höhepunkt von Before Watchmen.

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