Schreckliche Enthüllungen über TTIP

SchiffEs ist einfach unfassbar. Da setzt die EU doch tatsächlich die USA unter Druck und verlangt das es weitere Erleichterungen für den Absatz ihrer erwiesenermaßen umweltschädlichen Fahrzeuge gibt um den USA im Gegenzug zu erlauben einfache Lebensmittel in Europa verkaufen zu dürfen… oder so. Es ist schon dreißt was die EU da verlangt. Im Zuge des erheblichen Umweltskandals um VW der sich ja gerade auf andere Hersteller ausweitet ist es schon dreist was die EU hier abzieht. einfache“ target=“_blank“>Vollkommen sichere Lebensmittel als Druckmittel zu nutzen ist schon recht perfide.

Zudem sollte sowas doch über Verhandlungen laufen wo man Kompromisse eingeht und Zugeständnisse macht und nicht über „Druck“.

Wenn das so weiter geht behaupten die am Ende noch das Impfungen gar kein Autismus hervorrufen, das der Klimawandel von Menschen gemacht wurde oder das die Erde rund sei … unvorstellbar.

*seufz*

Mal allen Sarkasmus beiseite: Ich bin erschreckt darüber wie Leute die Populismus bei Schlagworten wie „Asylflut“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ ankreiden auf andere Schlagworte wie „Genmais“ oder „Chlorhühnchen“ reinfallen und sich absolut nicht um Fakten scheren.

Der größte Kritikpunkt an TTIP ist diese Geheimniskrämerei die den Verhandlungsparteien jetzt sauer aufstößt. Die sind einfach davon ausgegangen das die Mehrheit die Verhandlungen nicht versteht und sich von Panikmache beeinflussen lässt und wollten das verhindern. Das hat wohl nicht so funktioniert.

Krebs? Mir doch Wurst!

Es ging in den letzten Tagen durch die Medien das Wurst und rotes Fleisch Krebs erregend sind. Wie immer bei solch wissenschaftlichen Themen ist das was in den Medien ankommt stark vereinfacht. Bevor jetzt wieder Vegetarier oder Veganer aufschreien das sie das ja schon immer gewusst haben sollten wir uns mal mit den Fakten beschäftigen und uns genau anschauen was die WHO veröffentlicht hat:

http://www.who.int/features/qa/cancer-red-meat/en/
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Moderne Mythen: (Evolutions-)theorie

Da mir gerade auf Facebook aber auch im persönlichen Gespräch immer mal wieder Begriffe um die Ohren gehauen werden mit einer Erklären das „sowas ja gar nicht sein könne“ und „unmöglich“ wäre möchte ich hier einfach mal mit meinen (hoffentlich einfachen) Worten ein paar dieser Begriffe erklären.

Heute geht es in der Serie „Moderne Mythen“ im den Begriff Theorie, der primär im Zusammenhang der Evolutionstheorie falsch verstanden wird.

Oftmals wird in Diskussionen um die Evolutionstheorie gesagt das es je „nur“ eine Theorie sei und da weder etwas bewiesen sein könnte noch das man das sonderlich ernst zu nehmen hätte. Das kommt von vollkommen unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes Theorie in der Umgangssprache sowie im wissenschaftlichen Gebrauch.

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Moderne Mythen: Gender

Da mir gerade auf Facebook aber auch im persönlichen Gespräch immer mal wieder Begriffe um die Ohren gehauen werden mit einer Erklären das „sowas ja gar nicht sein könne“ und „unmöglich“ wäre möchte ich hier einfach mal mit meinen (hoffentlich einfachen) Worten ein paar dieser Begriffe erklären.

Heute geht es in der Serie „Moderne Mythen“ im den Begriff Gender bzw. die Genderforschung.

Der Begriff Gender, Gender-Mainstreaming und dann ganz abwertend auch Genderwahn wird gerade in christlichen Medien und Kreisen benutzt um alles was ansatzweise mit diesem Thema zu tun hat zu diskreditieren, dabei sollten gerade Christen hier an fordertet Front mitwirken. Ich denke (und hoffe) das dies alles nur daran liegt das die Leute das Thema grundsätzlich falsch verstehen.

Der Begriff Gender kommt aus dem englischen und beschreibt erstmal nur das soziologische (selbst empfundene) Geschlecht eines Menschen im Gegensatz zum biologischen Geschlecht (im Englischen Sex). Wie in der Wissenschaft üblich nimmt man eine Aufsplittung eines komplexen Themas in kleinere Bereiche vor um so Zusammenhänge und Wechselwirkungen besser zu verstehen. In diesem Fall unterscheidet man also zwischen dem biologischen Geschlecht mit dem jemand geboren wurde und dem gefühlten Geschlecht in welcher Rolle er sich in der Gesellschaft sieht. In den meisten Fällen stimmt das überein aber das muss nicht so sein. Auch der Grad der Abweichung kann unterschiedlichen sein. Jemand der als Mann geboren wurde kann durchaus eine Mutterrolle (Hausmann) übernehmen ohne sich zu wünschen eine Frau zu sein, aber es gibt durchaus auch Menschen die sich eben als geborener Mann durch und durch als Frau fühlen, das kann man diesen Menschen dann auch schlecht absprechen. Es macht also nicht nur theoretisch Sinn diese Unterscheidung zu treffen.

Die theoretische Unterscheidung dient in der modernen Wissenschaft vorrangig dazu, Ungleichbehandlung der Geschlechter aufzudecken und zu beseitigen, es geht also um Gleichberechtigung von Mann und Frau und das auf einer grundsätzlichen Ebene. Man versucht zu ermitteln wo Menschen ungleich behandelt werden obwohl dies aufgrund ihreres biologischen Geschlechts nicht gegeben ist. Warum wird jemand der zwar biologisch eine Frau ist, aber sich wie ein Mann gibt und auftritt anders behandelt wie eine Frau die auftritt wie eine Frau? In einer Welt in der Gehälter und Karrierchancen immer noch so weit auseinander klaffen ist dies keine unwichtige Frage; beim Themen Vergewaltigungen und Zwangsprostitution wirds dann nochmal essentiell.

Natürlich gibt es wie bei allen Themen Personen die dies sehr viel extremer interpretieren und dabei fanatisch vorgehen, bei den Gender Studies wird hier immer wieder John Money genannt. Aber man darf auch hier nicht die Extremisten als Beispiel nehmen. Genauso wenig wie heute alle Christen für die Taten der Kreuzzüge oder auch von Fred Phelps verantwortlich gemacht werden sollten, oder Moslems sich alle mit den Taten des IS messen lassen, kann man allen die Genderforschung betreiben oder mit ihr argumentieren unterstellen sie sie hätten etwas anders als die gesellschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau im Sinn.

Witzigerweise ist auch die Vorsitzende der Theologischen Kommission des KDFB, Regina Heyder, meiner Meinung:
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/nein-die-gibt-es-nicht

Moderne Mythen: Meinungsfreiheit

Da mir gerade auf Facebook aber auch im persönlichen Gespräch immer mal wieder Begriffe um die Ohren gehauen werden mit einer Erklären das „sowas ja gar nicht sein könne“ und „unmöglich“ wäre möchte ich hier einfach mal mit meinen (hoffentlich einfachen) Worten ein paar dieser Begriffe erklären.

Heute geht es in der Serie „Moderne Mythen“ im die Meinungsfreiheit.

Meinungsfreiheit ist die Freiheit seine Meinung ausdrücken zu dürfen. Diese Freiheit ist dann eingeschränkt wenn versucht wird diese geäußerte Meinung zu unterdrücken bzw. zu verhindern das sie überhaupt geäußert wird. Wenn man sich das logisch überlegt kann das nur mit Gewalt geschehen und in den meisten Fällen dann auch nur von einer „höheren“ Instanz wie z.B. dem Staat.

Wenn A eine Meinung äußert und B dazu meint das dies Schwachsinn ist ist BEIDES Ausdruck von Meinungsfreiheit. Wenn B sich nun von A distanziert weil der die Meinung von A also so inakzeptabel empfindet das er ihr nicht ausgesetzt werden möchte ist dies immer noch keine Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Hierbei ist es interessant zu beobachten das gerade die Leute die mangelnde Meinungsfreiheit ankreiden entweder eine extreme Meinung haben und daher eben oft deswegen kritisiert werden oder aber gerade versuchen eine andere Meinungen damit zu diskreditieren.