Berlin Trip Teil 3

Am letzten Tag haben wir nach dem Frühstück unser Gepäck am Busbahnhof verstaut und sind dann nochmal in Richtung Zentrum. Ein kleiner Bummel führte und zum Aquarium wo es uns die Arapaimas besonders angetan hatten.

Auf dem Rückweg dann nochmal bei Jim Block vorbei und dann wieder nach Hause.
Leider hatte unser Bus Verspätung was zunächst für etwas Verwirrung sorgte, aber letztendlich sind wir doch wieder in Gießen angekommen und konnten nach kurzer Autofahrt in unser Bett fallen.

Ja und Autos gab es auch immer mal wider nette zu sehen. Bei Tesla war leider so viel los gewesen das sich kein ungestörtes Bild machen lies, aber was so parkte wurde abgelichtet.
Insgesamt war es ein interessanter, witziger und lehrreicher Trip.

Berlin Trip Teil 2

Am nächsten Tag unseres Berlin Trips gings nach einen ausgiebigen Frühstück dann ins Regierungsviertel. Vorbei an diversen Ministerien und entsprechenden Bauten. Natürlich gehört auch ein kurzer Besuch am Holocaust-Mahnmal dazu. Das Mahnmal ist hat in mir genau den Effekt bewirkt den der Architekt vorgesehen hatte:

„Das Ausmaß und der Maßstab des Holocaust machen jeden Versuch, ihn mit traditionellen Mitteln zu repräsentieren, unweigerlich zu einem aussichtslosen Unterfangen. […] Unser Denkmal versucht, eine neue Idee der Erinnerung zu entwickeln“

Es zeigt die schiere Unmenschlichkeit des Geschehenen und bedrückend und aufrüttelnd zugleich. Es erinnert und mahnt ohne brutal zu wirken oder gar die Sensationsgier zu befriedigen.

Danach ging es weiter zum Brandenburger Tor wo wir uns für eine Führung durch das Regierungsviertel angemeldet hatten. Unser Guide legte eine leicht süffisanter Arroganz an den Tag die durchaus unterhaltend war. Dabei hatte er aber immer auch viele Infos und Hintergründe parat, auch zu den Kunstinstallationen die man allerorts sah und sich fragte ob das nun wirklich Kunst sei.

Der Abschluss war dann ein Besuch im Reichstag mit Kuppel. Meine Höhenangst konnte ich beim Aufstieg irgendwie überwinden und dann konnte ich ja auch schlecht oben wimmernd auf dem Boden liegen bleiben, also ging’s für mich auch wieder runter.

Danach sind wir dann durch den Tiergarten an der Hessischen Landesvertretung weiter zum Potsdammer Platz und er „Mall of Berlin“ um zu Essen und zu Shoppen. Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel zum frisch machen war es dann endlich so weit das wir die Blue Man Group gesehen haben.

Es war ein beeindruckendes Schauspiel. Die 3 Hauptdarsteller wirken tatsächlich wie Aliens die auf der Bühne agieren. Ihre Bewegungen muten fremd und ungewohnt an und die Blicke in vielen Situationen sind urkomisch. Was mir persönlich nicht gefallen hat waren die Einlagen die mit Essen zu tun hatten, das fand ich ekelig. Ansonsten waren die spontanen (oder als spontan getarnten) Aktionen sehr witzig.

Abgerundet wurde das ganze durch Perkussion Einlagen und moderne Anspielungen zu allem. Siehe dazu auch das Video am Ende des Beitrags das ich VOR der Vorstellung aufgenommen habe.

Nach der Vorstellung haben wir uns noch lecker Essen gegönnt was zudem extrem billig war, das der Asia Imbiss zu machen wollte und die Rest für kleines Geld veräußerte.

Berlin Trip Teil 1

Da meine Frau 2 Karten für die Blue Man Group in Berlin gewonnen hatte, haben wir die Gelegenheit für einen Kurztrip genutzt.
Am Freitag Morgen ging es mit Flixbus von Gießen aus los und pünktlich und bequem waren wir dann am Nachmittag im Berlin. Dort sind wir dann ein wenig gebummelt und haben noch sehr lecker bei Jim Block einen Burger gegessen.

Direkt neben unserem Hotel gab es einen kleinen Schaugarten von Vattenfall, der nett anzuschauen war, dem man aber irgendwie den Alibicharakter ansah.

Dachstein Eispalast

Eine Woche ist es her das wir auf dem Dachstein waren und uns den Eispalast dort angeschaut haben. Ich bin noch immer geflasht von den Bildern.

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Der Eispalast befindet sich unter dem dortigen Gletscher. Zum Glück mussten wir nicht über die Hängebrücke über dem nichts um dort hin zu gelangen. Im Eispalat selbst befinden sich viele Eisskulpturen die alle in wechselnden Farben angeleuchtet werden. Das ergibt ein unvergessliches Schauspiel.

Eine Galerie der besten Bilder gibts im vollständigen Artikel.

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Technik und Natur

IMG_3375Nicht immer muss ich mich mit amerikanischen Comics oder Computerspielen beschäftigen, ab und an zieht es mich auch hinaus in die Natur zum Wandern. Diesmal habe ich die Gelegenheit von ein paar Tagen Urlaub genutzt und bin mit meiner Frau nach Haiger gefahren um von dort nach Hause zu laufen.

IMG_3408Ganz ohne Elektronik funktioniert das ganze bei mir aber dann doch nicht. Zum Einen nutze ich die App von Outdooractive um zu navigieren, zum Anderen habe ich ja jetzt auch eine Apple Watch um damit mein „Training“ inkl. Herzfrequenz aufzuzeichnen. Ersteres ist doch sehr wichtig, da ich ohne die Karten und Routeplanung von Outdooractive ziemlich verloren wäre. Ich weiß zwar immer ungefähr wo ich bin, aber wo genau ich entlang gehen muss um dort hin zu kommen wo ich hin will bedarf schon einer Karte und warum da nicht die modernen Möglichkeiten nutzen?

Ich habe meine Tour also zunächst am PC geplant was mit Outdooractive recht komfortabel geht. Mit iPhone und Apple Watch gerüstet, 2 Liter Wasser und ein paar Kekse im Rucksack und noch ein belegtes Fladenbrot als Verpflegung ging es dann um 9:00 Uhr Morgens von Haiger los. Der Aufstieg in Richtung Donsbach, vorbei an der Johann Textor Schule war zwar schon anstrengend, aber da es noch recht kühl war musste ich zumindest nicht schwitzen.

Der Weg über die Donsbacher Weide eröffnete mir dann ein wunderschönes Panorama mit Blick auf Manderbach. Von dort ging es dann östlich an Donsbach vorbei über dem Wildpark und dann das Donsbachtal herunter vorbei am Neuhaus nach Burg. Hier gab es dann wieder einen Anstieg hoch zur Autobahn und von dort dann den mir schon bekannten Weg herunter am Wildgehege vorbei nach Hause.

IMG_3407IMG_3405Belohnt wurde ich nicht nur mit der Tatsache das ich es geschafft hatte (immerhin ca. 15 km) sondern auch mit der Nachricht meiner Apple Watch das ich mein „Bewegungsziel“ um das 4fache überschritten hatte.
Das aufgezeichnete Training zeigt dann auch das ich ordentlich Kalorien verbraucht habe und meine Herzfrequenz nicht so hoch war wie ich befürchtet hatte. Die Unterschiede in den Zeiten erklären sich in den Pausen die ich eingeschoben habe.

Hier gibt es dann auch noch einige Impressionen von der Tour:

Schaffhausen

Da sich die Gelegenheit ergab bei einer Geschäftsreise einen Kurzurlaub dran zu hängen haben Alex und ich das genutzt um mal den Rheinfall in Schaffhausen zu besuchen. Da der Sonntag zu regnerisch war haben wir uns da für das Museum zu Allerheiligen entschieden was höchst interessant war und jedem zu empfehlen ist der in der Gegend ist.
Am Montag ging es dann an den Rheinfall mit einem Spaziergang von der Gegenseite bis hoch zum Schloss Laufen und dort dann ganz nach unten auf die Platform direkt am Wasser. Es war schon arg beeindruckend wie die Wassermassen knapp ein einem vorbei schossen und man fast das Gefühl hatte mitgerissen zu werden.