Schon immer war Tron ein Film der mit der Realität weniger gemeinsam hatte als Star Wars aber trotzdem (oder gerade deswegen) bei Computerfreaks beliebt war. Durch die Realitätsferne hat sich kaum jemand eine eine Fortsetzung gewagt und sicher auch weil der Look des Originals in die damalige Zeit passte aber mit modernen Special Effects nicht mithalten konnte. Der Trailer von Tron Legacy zeigt das es auch anders geht und somit kommt der selbstverständlich auf die Liste der Filme die ich dieses Jahr im Kino sehen muss.
Dieses Jahr wird für mich definitiv ein Kino Jahr sein. Nachdem wir schon Avatar gesehen haben kommen noch so einige Filme die einfach ein Muss sind. Natürlich fange ich da mit Iron Man 2 an, besonders da jetzt ein neuer Trailer erschienen ist der einen wirklich umhaut.
Am 27. Januar war es soweit. Für eine Vielzahl an Apple Fans und Technofans ging eine lange Wartezeit zuende und es wurde das iPad von Steve Jobs persönlich vorgestellt. Es soll ein Gerät werden das eine neue Kategorie zwischen Smartphone und Notebook eröffnet.
Für alle die es nicht wissen, muss gesagt werden, dass ich kein Apple Fan bin. Im Gegenteil, ich habe weder den Macs in all ihren Formen noch dem iPhone sonderlich viel abgewinnen können. Für mich war und ist OS X schwerer zu bedienen als Windows und was ein iPhone kann kann auch ein Android Phone. Daher habe ich die Präsentation auch nicht mit Spannung erwartet sondern mich erst im Nachhinein ein wenig – und dann doch mehr – informiert.
Mittlerweile hatte ich Zeit über die Möglichkeiten und auch Schwächen des iPads nachzudenken, mich zu informieren und alles gegeneinander abzuwägen. Das hat meine Meinung in einigen Dingen doch stark geändert. Im vollständigen Artikel erkläre ich auch warum.
Zunächst einmal der wichtigste Punkt: Über diesen Film zu urteilen ohne ohne ihn in 3D gesehen zu haben ist als würde ein Blinder einen Stummfilm bewerten. Avatar wurde für 3D geschaffen und jede Sekunde, jede Einstellung und jede Scene lebt davon das es in 3D zu sehen ist. Man ist dazu verleitet von Zeit zu Zeit die Brille abzunehmen weil das 3D Sehen nach ein paar Minuten vollkommen normal und man das “Aha” Erlebnis vermisst. Ich frage mich jetzt schon welche Auswirkungen das auf den Blu-Ray Verkauf haben wird.
Viele haben sich über die Story beschwert. Sie wäre zu seicht, zu vorhersehbar, zu generisch. Ja, das ist sie. Die Story überrascht in keiner Weise, keine der Wendungen ist unvorhersehbar, alle Charaktere sind so in zig anderen Filmen schon vorgekommen. Die Story als Buch würde jämmerlich untergehen. Macht das den Film zu einem schlechten Film? Nein, das denke ich nicht, im Gegenteil. In den meisten Filmen dienen die Special Effects dazu die Story zu erzählen. Mal subtil, mal offensichtlich, aber immer wurden die Effekte so eingesetzt das die Story interessant erzählt wurde. Die Versuche das herum zu drehen scheitern meistens daran, das man Effekte nimmt und eine meist umglaubwürdige Story herum baut (z.B. Alarm für Cobra 11). Avatar geht hier einen anderen Weg. Man nimmt einen Story die schon hunderte mal erzählt wurde, eine Story wo der Kinogänger sofort weiss was passieren wird, eine Story die bereits so in seinem Gehirn festsitzt, das er darauf keinen Gedanken verschwendet.
Genau das lässt Platz für das was den Film ausmacht: Die Special Effects. Ich war schon bei “Star Wars: Die Dunkle Bedrohnung” überrascht wie weit die Digitaltachnik ist. Jar-Jar Binks sah wirklich gut aus, aber man hat immer noch erkannt das es einen Schöpfung war. Hier war mal ein Blick falsch, dort eine Bewegung, und dann stimmte die Größe nicht. Auch bei Herr der Ringe gab es immer wieder kleine Ungereimtheiten an denen man erkennen konnte wo und wie die Special Effects gemacht wurden. Von Filmen wie Terminator 2 oder 3, die zwar bombastisch aussahen, wo die Effekte aber sehr offensichtlich waren gar nicht zu reden. Bei Avatar ist das absolut NIE der Fall. Alles wirkt absolut echt und authentisch. Selbst wenn man sich durch die einfache Story vollkommen darauf konzentrieren kann nach Fehlern zu suchen, selbst wenn die fantastsiche Fauna von Pandora mit ihren biolumineszierenden Pflanzen danach schreit das dies so nicht real sein kann, findet man keine Fehler. Alles IST echt.
Eine tolle Story mit Überraschenden Wendungen und nicht ganz so stereotypen Charakteren hätte von dieser Tatsache abgelenkt. Vielleicht wäre Avatar dadurch ein tiefgreifender Film geworden, aber sicher nicht besser. Avatar will keine tolle Story mit Hilfe von Special Effects erzählen, Avatar will Special Effect perfekt eingebettet in eine bekannte Story präsentieren. Der einzige leicht negative Punkt der mir aufgefallen ist, war die Tatsache das Cameron noch vernünftig geblieben ist. Er hat die Compzuteranimation von Haaren so weit wie möglich unterlassen, weil das mit der heutigen Technik noch nicht in angemessenen Rahmen zu machen ist. Alles Andere passt einfach.
Liam Neeson soll John “Hannibal” Smith spielen? A-Team soll als Film ins Kino kommen? Sorry, aber eine dämlichere Idee habe ich bisher noch nicht gehört. A-Team lebte von genau den Schauspielern und sicher nicht von der ausgefallenen Story. A-Team ohne Georg Peppard, Dirk Benedict, Mr. T oder Dwight Schulz ist kein A-Team …. auch nicht wenn das Ridley Scott produziert.
Kann man Watchmen verfilmen? Diese Frage habe nicht nur ich mir gestellt, sondern unzählige andere Leute ebenfalls und wie so viele Andere bin ich nach dem Besuch des Filmes zu dem Ergebniss gekommen: Nein, kann man nicht, aber…
Nein, Watchmen der Film kann es einfach nicht schaffen das Kunstwerk das Alan Moore geschaffen hat so zu präsentieren wie es das Comic in seiner Gesamtheit tut. Wo das Comic mit Sekundärfarben, doch relativ einfachen und doch detailierten Zeichnungen und einer simplen Panelaufteilung so viele Schichten einer tiefgründigen Geschichte erzählt bedient sich der Film eher ästetischer Bilder gepaart mit einigen Splattereffekten. Wo Moore neben der Angst vor dem Atomkrieg und den Neurosen der “Helden” noch sehr viel mehr Aussage in sein Werk gepackt hat verzichtet Snyder (mit Absicht) auf die Frage nach der Moral des Handels. Im Comic reflektiert eigentlich jeder Held zumindest kurz darüber ob das was er tut nun “das Richtige” ist. Im Film tut dies nur Dr. Manhatten.
Dass das Ende geändert wurde ist, denke ich, sehr verständlich. Ein riesiges Monster mit Tentakeln in New York hätte in einem modernen Film nicht wirklich funktioniert. Das man dadurch auch einige, meiner Ansicht nach essentielle, Teile der Handlung des Comics streichen musste, tut dem Film aber dennoch keinen Abbruch. Hätte man all das auch noch da rein packen wollen, wäre der Film 6 Stunden lang geworden.
Was mir besonders bitter aufgestoßen ist, ist die überzogende Gewaltdarstellung, selbst im Vergleich zum Comic. Ja, Watchmen ist brutal, auch als Comic, aber die Splattereffekte wie sie im Film genutzt werden sind hier ein Schritt zu weit. Besonders fällt dies in der Szene auf wo Rorschach den Entführer stellt. Im Comic lässt Rorschach diesen im brennenden Haus an einen Ofen gekettet zurück und gibt ihm die Option sich selbst die Hand abzusegen. Sehen tut man davon im Comic aber nur das brennende Haus. Die Szene mit dem Beil im Film passt hier nicht wirklich. In diesem Zusammenhang kann ich die ab 16 Einstufung in keiner Weise verstehen.
Nach all dem negativen muss ich aber sagen das der Film mir trotz allem sehr gut gefallen hat. Er ist keine getreue Umsetzung des Comics und ich denke man hätte auch mit den “begrenzten” Mitteln des Films mehr machen können, aber es ist eine opulente Verfilmung und zumindest ein Teil der Geschichte und der Aussagen wurden detailiert und adäquat übernommen. Zu sehen bleibt was Snyder mit dem Directors Cut noch alles einfügt und wie der Film ansonsten bei den Massen ankommt. Vielleicht fühlen sich ja jetzt einige Leute genötigt das Comic zu lesen um zu sehen was denn nun alles fehlte. Ich jedenfalls würde mir wünschen das mehr Leute die Genialität erkennen würden die hinter dem Gesamtwerk steckt.
9/10 (wegen den überzogenen Splattereffekten)
Der Film kommt und so sah ich mich genötigt voher nochmal das Comic zu lesen. Ja, es ist sicher eines der größten Comickunstwerke die je geschaffen wurden.
Ab hier möchte ich alle Leute warnen die weder das Comic gelesen, noch den Film gesehen haben, ich werde viel über den Inhalt anspechen, also wer sich die Überraschungen nicht verderben möchte sollte aufhören zu lesen. Alle anderen können im vollständigen Artikel weiterlesen.
So, ich hab ihn jetzt auch gesehen den “Dark Knight” und ich muss sagen ich war …. zweigeteilt. Der Film an sich, die Tricks und das Setting sind wirklich gut. Die Schauspilerischen Leistungen reichen von gut (Christian Bale) über Sehr gut (Aaron Eckhart als Harvey Dent / Two-Face) bis hin zu unglaublich (Heath Ledger). Das letzterer einen Oskar für diese Leistung bekommen hat ist nur allzu verständlich, dummerweise auch die Tatsache das diese Rolle nicht unbedingt zu seiner geistigen Gesundheit, die letztendlich zu seinem Selbstmord geführt hat, beigetragen hat.
Ledger IST der Joker. Ich habe sowas schonmal bei Iron Man geschrieben aber hier war es, im wahrsten Sinne des Wortes, beängstigend gut. Ledger hat es geschaft einen Joker zu “erschaffen” der weit weg von dem ist den Jack Nickelson dargestellt hat. Er ist zwar auch weit weg von dem Joker wie er in den meisten Comics vorkommt allerdings hätte so einer auch kaum in einen Kinofilm wie Dark Knight gepasst.
Allerdings hatte der Film auch einige Löcher im Plot die zu offensichtlich waren. Um mal drai raus zu picken:
1. Warum kommt niemand auf den Fähren auf die Idee das der Joker gelogen hat? Zu diesem Zeitpunkt muss es für alle beteiligten offensichtlich sein das der Joker genau so etwas machen würde, aber niemand, nicht mal die Gefangenen, die sogar schon mit dem Joker zu tun hatten kommen darauf.
2. Warum muss Batman als “Sündenbock” herhalten. Das ganze Chaos das durch den Joker im allgemeinen verursacht wurde hätte genausogut für den Tod von den Polizisten und auch Harvey Dent verantwortlich sein können. Hier hätte man Dent sogar noch zu einem Helden hoch stilisieren können.
3. Und letztendlich der größte Fehler: Der Joker wird im ganzen Film als Chaotisch und anarchistich dargestellt der Planen und Pläne hasst. Aber was er letztendlich anstellt benötigt mehr Planung als alles was Batman ond Gorden so fabrizieren. Die logistische Leistung ein Krankenhaus, 2 Fähren und 2 Lagerhäuser so zu verkabeln das alles in die Luft fliegt ohne das vorher jemand etwas bemekrt (besonders beim Krankenhaus und den Fähren) ist schon erstaunlich.
Ich denke hier wurde Nolan einfach vom Ansatz Ledgers überrollt und hat dann aber auch nichts mehr dagegen unternehmen können.
Alles in Allem hat der Film mir trotzdem sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
Nachdem ich im Januar bereits das Comic gelesen und auch darüber gebloggt hatte, habe ich nun zu Nikolaus die DVD von Alex bekommen. Visuell hat mich die Arbeit der Wachowski Brüder sehr überzeugt, so habe ich mir den Film vorgestellt und auch das Aussehen der Charactere und die Special Effects waren hervorragend.
Die Story allerdings hatte nur noch wenig mit Comic zu tun. Larry und Andy Wachowski haben sich zwar grob an die Geschichte von “V” gehalten aber das Thema des Comics Anarchy / Faschismus ungewandelt in Liberale gegen Konservative. Jeglicher Bezug zur Anarchy wurde weg gelassen, sämtliche Erwähnung von Drogen gestrichen und alles über Rassismus weg gelassen. Dafür wurde die Regierung als grundböse dargestellt, wo im Comic beide Seiten einfach aus realistischen Characteren bestand. Es wurde ein zusätzlicher Zusammenhang zwischen der Entstehtung von V und dem Aufstieg der Regierung wurde hinzugefügt der so im Comic nicht vorkommt und auch nicht nötig ist.
Alles in allem zwar ein guter Film, aber als Umsetzung des Comics eher mäßig.
Der Film Ultraviolet kam ja neulich im Fernsehen und da wir zur Zeit eine “Spielpause” haben und das eine Comicverfilmung ist haben wir uns den angetan. Die Effekte waren toll…
Ich soll noch was positives über diesen Film schreiben? Milla Jovovich war sexy.
Noch was? Sorry, aber das wars auch schon. Die Story mit den “modernen” Vampieren die durch eine Krankheit entstanden sind, ist weder neu noch sonderlich innovativ, dem drumherum fehlte die Spannung und die Schauspieler waren eher mittelmäßig. Was bleibt sonst noch zu sagen: Effekte gut, Milla Jovovich sexy.