Rise of the Silver Surfer

Nachdem wir nun Superman Returns gesehen hatten und es an DC Filmen irgendwie mangelt sind wir bei den Comic Verfilmungen auf Marvel umgestiegen. Als nächstes standen die Fantastischen Vier und der Silver Surfer auf unserer Liste und dank Lovefilm bekamen wir diesen schneller als erwartet. Die Vorschau hatten wir schon diverse Male gesehen und so wussten wir das die Special Effects und vor allem die Computeranimationen des Surfers wirklich gut gelungen waren. Das sie so gut sind, hätte ich persönlich allerdings nicht gedacht.

Bis vor ein paar Jahren hätte ich noch behauptet das der Silver Surfer und Galactus zu den Dingen gehörten, die zwar im Comic gut, auf der Leinwand (oder in unserem Fall im Fernsehen) nun gar nicht „funktionierten“. Dieser Film hat das Gegenteil bewiesen.

All dies kann aber leider nicht über die doch mäßige Qualität der Schauspieler und der Story hinwegtäuschen. Sue und Reed wirken nicht wirklich wie ein Liebespaar, Ben ist nicht der Ben wie wir in aus den Comics kennen sondern kommt eher wie eine Trantüte rüber und Victor von Doom wirkt weder wie eine Bedrohnung noch wie Monarch der sich um seine Untertahnen sorgt. Einziger Lichtblick ist Johnny, der zumindest ein wenig Character zeigt.

Alles in allem hat sich der Film durchaus gelohnt, wenn ich auch froh bin den nicht im Kino gesehen zu haben. Sie Special Effect wären dort sicher spektakulärer anzuschauen gewesen, aber die sehr viel höhren Kosten wären dem Gesamtwerk nicht gerecht geworden.

Das Monty Hall Problem

Stell Dir vor Du bist in einer Gameshow und hast es bis zu dem Punkt geschafft, wo der Moderator Dich fragt für welches Tor Du Dich denn nun entscheiden möchtest. !, 2 oder 3 steht zur Auswahl und nur hinter einem Tor befindet sich das Auto, hinter den beiden Anderen nur Nieten. Du entscheidest Dich also für ein Tor und der Moderator öffnet ein anderes um zu zeigen das sich hinter dem anderen eine Niete befindet und stellt Dich for die Wahl: „Willst Du bei Deinem Tor bleiben oder lieber wechseln“.
Nun ist die große Frage ob es geschicker ist zu wechseln, bei Deinem Tor zu bleiben oder ob es egal ist.
Der gesunde Menschverstand sagt zunächst das sich an der Wahrscheinlichkeit nichts ändert, da man ja jetzt eine 50/50 Chance hat das Auto zu bekommen und es daher egal ist ob man wechselt oder bei seinem Tor bleibt.

Diese Frage wurde scheinbar schon oft diskutiert und hat den Namen „Das Monty Hall Problem“ bekommen, da die „Monty Hall Show“ in Amerika wohl die erste Show war die mit diesen 3 Toren gearbeitet hat. Mark Evanier, Comicschreiber und ein guter Freund von Steve Gerber hat in den letzten Tagen mehrfach versucht zu erklären wie das ganze zu erklären ist. Ich versuche es hier mal in Deutsch:

Zunächst schauen wir uns an was passiert wenn der Kandidat nicht wechselt. In der ersten Spalte ist die erste Wahl des Kandidaten, in der zweiten das Tor hinter dem sich das Auto befindet und in der dritten das Ergebniss.

Man kann gut erkennen das der Kandidat nur in 3 von 9 Fällen das Auto gewinnt, sollte er bei seiner Entscheidung bleiben.

Schauen wir uns nun die selbe Tabelle an, nur diesmal wechselt der Kandidat auf ein anderes Tor:

Hier nun gewinnt der Kandidat in 6 von 9 Fällen das Auto.

So seltsam es sich anhören mag, es ist in diesen Fällen immer besser das Tor zu wechseln. Die Erklärungen in der Wikipedia sind auch sehr hilfreich, vor allem dieser Satz ist doch sehr eindrücklich:

Der Moderator kann nur ein Tor öffnen, hinter dem sich der Gewinn nicht befindet. Er muss in der hier besprochenen Aufgabenstellung immer ein Tor wählen. Ein Kandidat, der sich immer gegen den Wechsel entscheidet, gewinnt nur, wenn er auf Anhieb das richtige Tor trifft. Dies geschieht in einem Drittel der Fälle. Ein Kandidat, der immer wechselt, verliert in allen Fällen, in denen er ohne Wechsel gewonnen hätte, also einem Drittel der Fälle, und gewinnt folglich in zwei Dritteln der Fälle.

Superman Returns

Den ersten Film den wir von LOVEFiLM geliehen haben war Superman Returns. Erwartet habe ich selbst wenig, da ich in diversen Foren schon die doch sehr unterschiedlichen Bemerkungen gelesen hatte. Einen wirklich guten und spannenden Film hatte ich nicht erwartet und das haben wir auch nicht bekommen. Es war doch mehr eine Homage an die alten Superman Filme mit Christopher Reeve und Margot Kidder, und man könnte fast meinen Richard Donner hätte selbst Regie geführt. Gerade die Characterisierung von Clark, Lois, Lex und Superman hält sich nahezu strickt an das, in den 70er Jahren geprägte Muster.

Insbesondere die Darstellung von Clark / Superman stellt sich für mich als unmodern und nicht den Comics entsprechend dar. Clark sollte ein Reporter der Lois Lane ebenbürtig ist und ebenfalls um den Pulizer Price wetteifern kann und nicht der linkische Brillenträger wie er hier dargestellt wird. In den Comics sind Lois und Clark zwischenzeitlich verheiratet, in Superman Returns kann man verstehen wenn Lois Clark nicht wirklich beachtet. Selbst als Superman behält er viel dieser Schüchternheit und Zurückhaltung, was nun gar nicht der Figur entspricht zu dem das ganze DC Universum aufschaut.

Ein Highlight in meinen Augen ist Kevin Spacey der als Lex Luthor sowohl für die nötige Verrücktheit sowie für den „Comic Relieve“ sorgt. Die Tricks sind auf dem neusten Stand der Technik und die Scene zu Beginn mit dem Flugzeug das nahezu auf ein Baseballfeld stürzt ist schon beeindruckend. Ansonsten konnte der Film mich aber nicht wirklich begeistern und ich bin froh darüber das DC sich entschieden hat mit dem nächsten Superman Film einen neuen Anfang zu wagen.

Warhammer der Trailer

Curt Schilling, Pitcher der Red Sox hat auf seinem Blog den neuen Trailer zu Warhammer Age of Reckoning als neuen Meilenstein der MMORPG’s bezeichnet. Vom technischen Standpunkt her kann ich ihm da nur zustimmen. Der Trailer schaut sehr professionell aus, die Technik dahinter ist aufwendig, die Schnitte und „Kameraführung“ sind genial und das Drehbuch fast schon Oscarreif.
Was mich erschreckt hat, war das mit das was gezeigt wurde so gar nicht zugesagt hat. Ich war nie wirklich ein Fan das Warhammer Universums aber die gezeigten Orks und Goblins, der Squig (so heißt doch das komische rote Monster), die Rüstungen und Waffen, waren nach meinem Geschmack alle zu übertrieben. Elfen und Zwerge, Orks und Goblins sind, vernünftig dargestellt, in einem Fantasy MMORPG sicher willkommen (in Age of Conan passen sie natürlich nicht rein) und Vanguard hat gezeigt wie man das sehr gut hinbekommt, aber diese, teilweise fast schon lächerlichen, Übertreibungen sind so gar nicht nach meinem Geschmack.

Ein Urteil über das Spiel kann ich mir nicht erlauben, da ich es noch nicht gespielt habe. Ich werde hier auch sicher warten bis ich das mal kostenfrei antesten kann, da PvP noch nie meine Sache war.

Geoff Johns arbeitet an DC Universe Online

Das die Grafik für das neue Aktion MMO DC Universe Online gut werden wird, dafür sorgt Jim Lee. Dies allein wäre aber für mich noch nicht wirklich ein Grund gewesen mir dieses Spiel für längere Zeit anzutun. Nach dieser Nachricht sieht das aber anders aus:

http://www.newsarama.com/games/090815-DCUOJohns.html

Geoff Johns, der zur Zeit Action Comics, Green Lantern und JSA schreibt und zu den Comic Autoren gehört deren Comics ich größtenteils lese wird einiges zu den Hintergrundgeschichten von DCUO beitragen und damit rückt dieses Spiel wieder ein Stück näher in den Bereich „Muss ich mir anschauen“.

Reise nach Hyborien: Die Tocher des Frostriesen

Auf meinem Ausflug nach München habe ich mir den ersten Sammelband der Dark Horse Conan Reihe geleistet. Der Sammelband „Die Tochter des Frostriesen“ enthält 3 Teile.

Die erste Geschichte greift die Einleitung zu „Der Phönix auf dem Schwert“ auf. Dort wird von den nemedischen Chroniken gesprochen und jemand erzählt von „vergangenen Zeiten“ als dem hyborischen Zeitalter. So sieht man hier auch eine Gruppe von Leuten die alte Ruinen untersuchen und dabei auf eine Statue von Conan als König von Aquilonien stoßen.
Interessant bei dieser Geschichte ist der „Vezier“ der scheinbar gar nicht gerne über Conan berichtet und ich denke hier spielt Busiek darauf an das dies Thoth Amon sein könnte.

Der nächte Teil ist eine Umsetzung der Geschichte „Die Tochter des Frostriesen“ und diese Umsetzung ist sehr gut gelungen.

Der letzte Teil jedoch passt so gar nicht in das Conan Universum wie ich es sonst kenne. Die Hyperboreaner wie sie hier dargestellt werden können nicht zu dem passen was Howard selbst über sie schreibt und das Nutzen von Magie weicht auch stark vom Rest der Conan Geschichten ab.

Umso entäuschender ist es, das FunCom sich genau an diese Darstellung gehalten hat um die Hyperboreaner in Age of Conan darzustellen. Auch hier sind die Hyberboreaner nicht wirklich Menschen sondern schon eine eigene Rasse, was dem was Howard sonst in den Conan Gechichten schreibt direkt entgegensteht.

Wie auch im „Book of Thoth“ das ich in einem früheren Blogeintrag komentierte scheint es, das Busiek zwar Conan Fan ist, aber nicht viel davon hält sich an bestehende Geschichten zu halten, oder ein wenig Nachforschungen anzustellen. Alles in Allem ist das Comic aber sehr solide geschrieben , trotz der teilweise falschen Details und die Zeichnungen sind überdruchschnittlich gut.

Wir lieben Filme

Da wir gerne mal einen guten Film sehen, Werbung zwischendrin gar nicht mögen (und auch nicht das was durch Schnitte aus einigen Filmen gemacht wird) und nun mal grundsätzlich keine Geduld haben zu warten bis ein Film im Fernsehen kommt haben wir uns nach Alternativen umgesehen. Da bedingt durch Kinder Kinobesuche erstmal schwierig zu realisieren sind und vor allem preislich gut zu Buche schlagen blieb also nur eine herkömmliche Videothek oder aber diverse Onlineangebote.

LOVEFiLM (Hier klicken ohne Werbeverlinkung) hat uns da am meisten zugesagt und so haben wir den kostenlosen Monat genutzt um das mal anzutesten. Bis auf ein kleines Problem bei der Anmeldung (das System kannte unsere Staße nicht) verlief alles sehr reibungslos und das Angebot hat uns begeistert.

Bisher haben wir 3 Filme schauen können (welche und wie wir sie fanden schreibe ich noch) und alles in Allem ist das hervoragend gelaufen. Die Filme kommen schnell zu uns, die Qualität ist gut (wenn man bedenkt das dies Verleihfilme sind) und das Handling sehr einfach. Der Umschlag in dem die Filme ankommen ist so gestalltet das man ihn auch direkt wieder als Rücksendeumschlag verwenden kann. Das Angebot ist umfangreich und die Listenerstellung und Prioritätenvergabe ein Kinderspiel.

Für alle Filmfreaks, die keinen Wert auf „Besitz“ der DVD legen ist das sehr zu empfehlen.

Klaust Du noch oder Clipst Du schon?

4 Jahre alt ist es bereits doch jetzt erst bekommt das Programm von Tobit die Verbreitung die es verdient. ClipInc ermöglicht es 100enden Radiosender aufzuzeichnen und sich dann dort Songs direkt als MP3 zu speichern. Viele Sender bieten in ihrem Online Angebot automatisch sogenannte Streamtags an, womit die Songs dann automatisch aus der laufenden Sendung heraus markiert werden, so das man wirklich nur er drag and drop MP3s erstellen kann. Bei anderen Sendern (z.B. HR3) gibt es das leider noch nicht, so das man manuell noch den Song „herausschneiden“ muss.

Allerdings bietet Clipinc Zugriff auf so viele Sender das schon nach kurzer Zeit die Liste mit Songs auf über 1000 angewachsen ist und das viel größere Problem, das des Plattenplatzes wird.

All das ist vollkommen legal (die Radiaoanstallten haben ja GEMA Gebühr bezahlt) und somit eine hervoragende Alternative zu den illegalen Tauschbörsen.

Kranke Kriegsgegner

Kriegsgegner stellen auf Ihrer Internetseite ein „satirisches“ Plakat zum Download bereit das weder Satiere ist noch auch nur in die Nähe von Ehrgefühl oder gutem Geschmack kommt.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Nein, Krieg ist keine Lösung und nur in den seltesten Fällen die beste aller „Nicht-Lösungen“. Dies aber auf dem Rücken von toten Soldaten vermitteln zu wollen ist jenseits jeder Geschmacksgrenze. Wer dies tut und so mit dem Tot von Menschen versucht Werbung für seine Sache zu machen ist um keinen Deut besser als Politiker die Soldaten in den Krieg schicken.

Das selbst die Linke das erkannt hat , zeigt wie weit weg von jeder Vernunft die entsprechenden Verbände agieren.

Der Palin Faktor

Sarah PalinOptisch macht die Gouverneurin aus Alaska sicher mehr her als der doch eher biedere Biden doch politisch scheint sie mir doch irgendwie eine zu offensichtliche Wahl zu sein. Man will die Frauen als Wähler und strebt die Mittelschicht an, die McCain als Kriegsveteran einfach nicht ansprechen kann und man braucht einen Sympatieträger, was mit einem so freundlichen Gesicht natürlich einfach ist.

Ich denke zudem das die „Fehltritte“ mit absicht inzeniert wurden um Frau Palin noch ein Stück menschlicher wirken zu lassen.

Irgendwie erinnert mich das ganze sehr an „Welcome, Mrs. President“ mit Geena Davis. Hoffen wir das McCain nicht gewinnt und wenn doch lange am Leben bleibt ;).