Miniatur Wunderland

Ich habe mit einen Kurztrip nach Hamburg gegönnt und dabei natürlich das Miniatur Wunderland besucht. Obwohl ich über 3 Stunden dort unterwegs war und viele Bilder gemacht habe, habe ich nur einen Bruchteil gesehen. Man hat das Gefühl das jede Figur eine eigene Geschichte erzählt und es sind die Kleinigkeiten die das ganze so interessant machen.

Zwei Dinge muss man sich als Video anschauen:
Der Start eines Flugzeugs:

Der Ausbruch eines Vulkans:

Familienzuwachs

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dafür entschieden uns einen Hund anzuschaffen. Mehr Bewegung für uns Alle, ein klein wenig Verantwortung und sinnvolle Beschäftigung für die Kinder und eine Begleitung für meine Spaziergänge waren die Hauptgründe.

Da Hanni schon versucht unseren Katzen „Tricks“ bei zu bringen (was bei Katzen nur bedingt von Erfolg gekrönt ist) sollte es ein intelligenter und lehrsamer Hund sein. So sind wir auf die Shetland Sheepdogs (Shelties) gekommen.

Glücklicherweise gibt es eine sehr gute Züchterin nahezu direkt um die Ecke und so ist ab Heute Jumping June vom Dillberg das neuste Mitglied unserer Familie.

Trump und die TTIP Gegner

Den Gegnern von TTIP wurden in den letzten Wochen oft vorgeworfen das sie mit Trump ja jetzt das bekommen hätten was sie wollten und sie wurden mit Trump auf eine Stufe gestellt. Das ist natürlich Blödsinn und auch gefährlich. Das auch Trump gegen TTIP ist – und vor allem warum – zeigt einen großen Denkfehler auf den viele TTIP Gegner machen. Aber schauen wir doch zunächst mal auf die zwei wichtigsten Kritikpunkte an TTIP:

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Neuer Versuch mit Schadsoftware

email
Keine Ahnung ob ich weinen oder lachen sollte als ich heute diese Mail bekam. Da wollte mir jemand weis machen das mein Mail Account das auf meinem Server läuft und von mir verwaltet wird demnächst geschlossen wird. Alles nur damit ich den Anhang öffne.

Klar, bei anderen Maildiensten könnte das bei unbedarften Benutzern funktionieren, ich fands aber doch zumindest befremdlich.

Berlin Trip Teil 3

Am letzten Tag haben wir nach dem Frühstück unser Gepäck am Busbahnhof verstaut und sind dann nochmal in Richtung Zentrum. Ein kleiner Bummel führte und zum Aquarium wo es uns die Arapaimas besonders angetan hatten.

Auf dem Rückweg dann nochmal bei Jim Block vorbei und dann wieder nach Hause.
Leider hatte unser Bus Verspätung was zunächst für etwas Verwirrung sorgte, aber letztendlich sind wir doch wieder in Gießen angekommen und konnten nach kurzer Autofahrt in unser Bett fallen.

Ja und Autos gab es auch immer mal wider nette zu sehen. Bei Tesla war leider so viel los gewesen das sich kein ungestörtes Bild machen lies, aber was so parkte wurde abgelichtet.
Insgesamt war es ein interessanter, witziger und lehrreicher Trip.

Berlin Trip Teil 2

Am nächsten Tag unseres Berlin Trips gings nach einen ausgiebigen Frühstück dann ins Regierungsviertel. Vorbei an diversen Ministerien und entsprechenden Bauten. Natürlich gehört auch ein kurzer Besuch am Holocaust-Mahnmal dazu. Das Mahnmal ist hat in mir genau den Effekt bewirkt den der Architekt vorgesehen hatte:

„Das Ausmaß und der Maßstab des Holocaust machen jeden Versuch, ihn mit traditionellen Mitteln zu repräsentieren, unweigerlich zu einem aussichtslosen Unterfangen. […] Unser Denkmal versucht, eine neue Idee der Erinnerung zu entwickeln“

Es zeigt die schiere Unmenschlichkeit des Geschehenen und bedrückend und aufrüttelnd zugleich. Es erinnert und mahnt ohne brutal zu wirken oder gar die Sensationsgier zu befriedigen.

Danach ging es weiter zum Brandenburger Tor wo wir uns für eine Führung durch das Regierungsviertel angemeldet hatten. Unser Guide legte eine leicht süffisanter Arroganz an den Tag die durchaus unterhaltend war. Dabei hatte er aber immer auch viele Infos und Hintergründe parat, auch zu den Kunstinstallationen die man allerorts sah und sich fragte ob das nun wirklich Kunst sei.

Der Abschluss war dann ein Besuch im Reichstag mit Kuppel. Meine Höhenangst konnte ich beim Aufstieg irgendwie überwinden und dann konnte ich ja auch schlecht oben wimmernd auf dem Boden liegen bleiben, also ging’s für mich auch wieder runter.

Danach sind wir dann durch den Tiergarten an der Hessischen Landesvertretung weiter zum Potsdammer Platz und er „Mall of Berlin“ um zu Essen und zu Shoppen. Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel zum frisch machen war es dann endlich so weit das wir die Blue Man Group gesehen haben.

Es war ein beeindruckendes Schauspiel. Die 3 Hauptdarsteller wirken tatsächlich wie Aliens die auf der Bühne agieren. Ihre Bewegungen muten fremd und ungewohnt an und die Blicke in vielen Situationen sind urkomisch. Was mir persönlich nicht gefallen hat waren die Einlagen die mit Essen zu tun hatten, das fand ich ekelig. Ansonsten waren die spontanen (oder als spontan getarnten) Aktionen sehr witzig.

Abgerundet wurde das ganze durch Perkussion Einlagen und moderne Anspielungen zu allem. Siehe dazu auch das Video am Ende des Beitrags das ich VOR der Vorstellung aufgenommen habe.

Nach der Vorstellung haben wir uns noch lecker Essen gegönnt was zudem extrem billig war, das der Asia Imbiss zu machen wollte und die Rest für kleines Geld veräußerte.

Berlin Trip Teil 1

Da meine Frau 2 Karten für die Blue Man Group in Berlin gewonnen hatte, haben wir die Gelegenheit für einen Kurztrip genutzt.
Am Freitag Morgen ging es mit Flixbus von Gießen aus los und pünktlich und bequem waren wir dann am Nachmittag im Berlin. Dort sind wir dann ein wenig gebummelt und haben noch sehr lecker bei Jim Block einen Burger gegessen.

Direkt neben unserem Hotel gab es einen kleinen Schaugarten von Vattenfall, der nett anzuschauen war, dem man aber irgendwie den Alibicharakter ansah.

Der politische Diskurs ist im Arsch!

Sorry, für die doch sehr deutliche Sprache, aber ich weiß mich in diesem Fall einfach nicht anders auszudrücken.

Es ist zum Verzweifeln. Da wird man in letzter Zeit immer wieder darauf hingewiesen, dass man durch bestimmte Aussagen die Spaltung in Deutschland weiter voran treiben würde. Manche dieser Aussagen sind natürlich Blödsinn, aber einige sind sehr gut durchdacht und sprechen mir irgendwie aus dem Herzen.

Es ist sicher keine Lösung AfD Wähler, AfD Sympathisanten, PEGIDA Anhänger oder „besorgte Bürger“ als dumm oder rassistisch zu bezeichnen. Damit würge ich sehr schnell Diskussionen ab und sorge dafür das diese Leute mir nicht mehr zuhören oder zumindest meine Worte nicht aufnehmen, sondern nur versuchen sich zu verteidigen. Genau das sorgt dann für eine weitere Spaltung in der Gesellschaft.

Die Alternative jedoch, ist doch genau das nicht zu tun.

Nicht darauf hinzuweisen
– dass es dumm ist eine Partei zu unterstützen, die das Reich / Arm Gefälle durch ungerechte Steuerpolitik ungerechte Steuerpolitik erheblich verschlimmern will, wenn man selbst genau das verhindern will.
– dass es dumm ist eine Partei zu unterstützen, die eine Ungleichbehandlung von Frauen fordert wenn man selbst darunter zu leiden hat.
– dass es dumm ist zu kritisieren, dass es in Deutschland keine Pressefreiheit gäbe und dann die AfD zu unterstützen.
– dass es hochgradig dumm ist gegen wissenschaftlichen Konsens den von Menschen gemachten Klimawandel zu leugnen.
– dass es rassistisch ist eine wie auch immer geartete „Deutschland zuerst“ Philosophie zu vertreten.
– dass es unmenschlich ist in Kauf zu nehmen, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken.
– dass es dumm, unmenschlich und rassistisch ist einen ideologischen Streit auf dem Rücken derer aus zu tragen, die knapp mit ihrem Leben aus einem Krieg geflohen sind. (Bilder von Aleppo kann jeder selbst Googlen)

Aber ist das wirklich eine Option? Sollte man Leute die, ausgesprochen dumme Sachen sagen, nicht darauf hinweisen?

Das ist doch letztendlich die noch schlechtere Lösung. Vielleicht wird durch das Verschweigen der Dummheit und des Rassismus Anderer die Spaltung in der deutschen Gesellschaft ja tatsächlich nicht größer (was ich auch mal anzweifle), aber wenn dann nur auf Kosten der gesamten Gesellschaft.

Wenn man dumm nicht mehr als dumm bezeichnet, kommen Leute irgendwann auf die Idee das es gar nicht dumm ist.
Wenn man Rassismus nicht mehr öffentlich so nennt, denken Menschen das wäre okay so.
Wenn man Unmenschlichkeit verschweigt, verliert man ein Teil seiner eigenen Menschlichkeit.

Es ist also ein Lose-Lose Szenario wie der Amerikaner jetzt sagen würde. Man kann nur verlieren.