Zwei neue Vaillantes

Es sind zwei neue Vaillantes von Altaya direkt auf Frankreich angekommen. Zum einen der Rush aus dem gleichnahmigen Album. Der GT wurde speziell für die Carrera Panamericana entworfen und verfügt über einen V12 Motor mit 5 Litern Hubraum der 380 PS bei 7700 Umdrehungen liefert. Dieses Fahrzeug wurde 1971 von Jean Graton designed. Erst ein Jahr später wurde der erste Prototyp des BWM M1 vorgestellt!


Das zweite Fahrzeug ist ein Commando Biturbo der am Markenpokal teilnahm und gegen die Übermacht der Porsche u.a. pilotiert von Jochen Mass und Jacky Ickx antrat. Er stammt aus dem Album “Der Hitzkopf“, allerdings wird hier die Nummer 5 abgebildet, die im Album von Pierre Dieudonné und Mike Brown pilotiert wurde, davor stehen aber Yves Douleac und Gabriele Spangenberg.

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The Changer #1 und #2

coverart-669x1024Als ich das erste Mal von “The Changer” hörte war es für mich ein weiteres Fanprojekt das vielleicht “ganz nett” aber sicher nicht wert ist das man dafür Geld ausgibt. Da ich sowieso mehr der “Mainstreamnerd” bin und mich Indie-Sachen weniger interessieren, habe ich einen weiten Bogen drum rum gemacht. Auch das Artwork das ich zu sehen bekam hat mich nicht sonderlich überzeugt.

Umgestimmt wurde ich primär von der Tatsache das die erste Ausgabe jetzt auch auf ComiXology verfügbar ist. Da man sich ja aus dem Paniniforum kennt wollte ich den Jungs ein wenig unter die Arme greifen und habe den Chef von ComiXology, David Steinberger, auf das Heft aufmerksam gemacht. Jetzt musste ich das Heft aber auch lesen und da ich die Sachen lieber in der Originalsprache lese habe ich dann bei Plem Plem direkt die ersten beiden Ausgaben bestellt.

Artwork
Das Artwork ist gut. Nicht überragend aber ich habe z.B. bei Zenoscope schon schlechteres gesehen und die Hefte haben eine höhere Auflage. Was mich positiv überrascht hat, war die Qualität des “Storytellings”. Das was ein Comic ausmacht, das erzählen mit Bildern, erledigt Thomas Wagner mit seinen Zeichnungen, Alfonso Pinedo als Tuscher von Heft 2, und Dennis “Bouncie D.” Lehmann als Colorist hervorragend. Es ist immer klar was passiert, die Spannung wird gehalten und hier kann sich sogar der eine oder andere professionelle Zeichner (ja, Greg Land ich meine Dich) eine Scheibe abschneiden.
Was zudem auffällt ist die Tatsache, das sich alle bei der Nummer 2 deutlich verbessert gaben!

Story
Der Plot der Geschichte ist spannend und neu, wobei man eindeutig Einflüsse von z.B. Spawn, X-Files und ähnlichen Storys erkennen kann. Angenhem fällt auf das “The Changer” auf länger ausgelegt ist und ich bin sicher das noch einige interessante Wendungen auf einen warten. Hier betreibt Christoph Kloiber ein sehr gutes “Worldbuilding”, kleine Andeutungen wecken die Neugier mehr von den Geschehnissen um Jacob Dillon erfahren zu wollen.

Fazit
“The Changer” ist nicht “nur” ein Fanprojekt, es ist ein Comic das alle Eigenschaften eines professionellen Indie-Comics hat. Vor allem bin ich durch Geschichte und Präsentation zu einem Fan geworden. Ich kann es kaum erwarten bis die Nummer 3 erscheint. Ich hoffe stark das die Jungs immer ein Stück weit erfolgreicher werden und so vielleicht ein monatliches Heft schaffen? Zu wünschen wäre es jedenfalls.

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P1-WTCC Rennen 2 Marrakesh

So, das zweite Rennen das ich bei P1 mitgemacht habe ist dann auch nicht so gut gelaufen.
Der erste Durchgang endete in der 2. Runde auf dem Kopf, nur der 2. Durchgang war etwas besser obwohl ich am Ende ein Auto hatte das ab 80 km/h total am Schwimmen war.

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P1-WTCC Rennen Ungarn

Mein erster Versuch bei einem WTCC Rennen Online mitzufahren ist online. Versuch weil das mal so richtig in die Hose gegangen ist. Zum Einen habe ich nicht gemerkt das es eine Einführungsrunde gab und bin daher einem anderen Fahrer hinten rein gefahren und zum Anderen war ich einfach schlecht.
Wer sich das trotzdem anschauen will kann das hier tun:

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Jahresrückblick 2013 Teil 4 – Michel Vaillant

2012-10-26-michel-vaillant-Bourgne-grossMachen wir mal einen Abstecher nach Europa. Michel Vaillant war der “Held” meiner Jugend. Der Rennfahrer der auf allen Strecken und allen Fahrzeugen zu Hause war und nebenbei noch Kriminalfälle löste oder Werksspionage verhinderte. Die Tatsache das es ein neues Michel Vaillant Comic gibt hat mich dann doch dazu gebracht 4 Ausgaben von Zack zu kaufen und so viel mehr.

Da die Firma Vaillante nun an der WTCC teil nimmt, habe ich mich auch dafür interessiert und mein ehemaliges Lieblingsfahrzeug – der Vaillante Commando wie er bei der East African Safari eingesetzt wurde – weckte bei mir das Interesse an Rally.

Das Comic an sich war dann auch sehr gut. Wie immer wurde das Renngeschehen in eine andere Story eingebettet. Diesmal ging es eher um familiäre Angelegenheiten mit Michels Sohn, was es für mich irgendwie nochmal interessanter machte.

Das Fazit war dann auch das ich mit SimRacing angefangen (wer mir auf Facebook folgt wird das schon mitbekommen haben), meinen Comickonsum doch ein wenig eingeschränkt habe und mal die Grundzüge von Französisch lerne.

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Jahresrückblick 2013 Teil 3 – Avengers und Infinity

Infinity-DjurdjevicSo an alle Deutschleser: Verschwindet. Hier gibts aufgrund der Entwicklung mal sicherlich einiges an Spoilern, also kommt wieder wenn Infinity auch von Panini komplett veröffentlicht wurde.

Bereits Anfang 2013 war klar das Hickman mit den Avengers großes geplant hat und das hat sich bereits vor Infinity bestätigt. Das Event selbst war vielschichtig aber wieder nur ein Auftakt für das nächste Kapitel in Hickmans epischer Erzählung um … ja um was eigentlich? Man erfährt immer nur einen kleinen Teil, es gehört alles irgendwie zusammen, aber man hat immer das Gefühl das selbst die Puzzleteile die augenscheinlich nun passen doch noch an anderer Stelle mehr Sinn machen.
Wer sind den nun die Builder? Warum tauchen die Celestials nicht auf? Was ist mit dem Beobachter?
Baut hier Hickman wirklich einen eigenen Marvel Mythos auf und ignoriert vieles was man bisher kannte? Würde Sinn machen wenn man sich von einigen der Altlasten trennt, aber Marvel tut dies im Normalfall nicht leichtfertig.

Insgesamt wird hier etwas abgeliefert was auch ich immer wieder kritisiert habe, mir aber doch einfach zu gut gefällt: Eine Story die sich über Jahre hinziehen wird wo ein Neuling kaum Chancen hat einzusteigen. Infinity alleine macht wenig Sinn wenn man nicht sowohl Avengers als auch New Avengers gelesen hat und was jetzt zu kommen scheint macht das ganze nochmal komplizierter. Natürlich darf man auch nicht vergessen das es sich hier um Trivialliteratur handelt (im besten Fall) und ein Einstieg zwar schwerer ist als bei anderen Serien die abgeschlossene Handlungsstränge haben, aber so komplex das ein Neuling nichts verstehen würde ist es auch nicht.

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Jahresrückblick 2013 Teil 2 – Earth 2

Earth-2-11-Doctor-FateWie bereits erwähnt war eine der letzen Serien die ich von DC gelesen habe Earth 2. Dies war von Begin eine der besten Serien der “New 52″ weil es hier einen echten Neustart gab und James Robinson offensichtlich sehr freie Hand hatte was die Ausgestaltung der Erde 2 anging.

Fangen wir mit dem Schlechten an: Zum Einen spielt hier ein wenig Wehmut mit, da man sich ja doch an die Haudegen der JSA gewöhnt hatte und sie nun durch junge Hüpfer ersetzt wurden. Dies war alles sehr entgültig, man musste sich von dem Alan Scott verabschieden der jahrelange Erfahrung hatte und für Helden wie Superman oder Hal Jordan das große Vorbild war. Nun bekommt man einen unerfahrenen jungen Mann präsentiert der selbst nach Vorbildern und einem Platz für sich sucht.
Hinzu kommt ein Dr. Fate der ebenso unerfahren aber vor allem nicht Kent Nelson ist. Ich bin ja immer noch großer Steve Gerber Fan und hatte bis zuletzt gehofft das jemand diese Inkarnation des Dr. Fate wieder aufgreifen und sinnvoll weiter führen würde. Jetzt wieder auf den “Geist im Helm” Nabu zurück zu kommen, schmeckt mir nicht wirklich, aber was solls.

Ansonsten leistet hier Robinson wieder großartiges. Es werden unterschiedliche Handlungsstränge aufgebaut die subtil miteinander verwoben werden. Die Charaktere sind interessant und nicht eindimensional und selbst die Tatsache das Alan Scott homosexuell ist, was in den Medien arg ausgeschlachtet wurde, macht im Zusammenhang der Geschichte durchaus Sinn.

16 Hefte lang hat Robinson hier etwas gestartet was sich zu sowas wie einem modernen Starman entwickeln hätte können und dann vergrault DC ihn. Sehr dumm von DC aber auch sehr schade für mich, da ich schon sehr gerne gesehen hätte was Robinson geplant hat. Tom Taylor mag ein guter Autor sein aber mit dem Weggang von Robinson und dem damit verbunden Verlust seiner längerfristen Pläne ist die Serie für mich uninteressant geworden.

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Die Ausführungen eines typisch "amerikanischen" Deutschen Comiclesers.