Comics KW 39, 40 und 41

Durch das Jubiläum und die damit verbundene Arbeit im T3 sorgt halt für ein wenig Verzögerung, was aber durchaus verständlich ist. Da ich das diese Woche auch gerne nutzen möchte (Ethan van Sciver ist da) kann ich mich da wohl kaum beschwerden. Diesmal ist wieder Iron Man Comic der Woche.



Das hier war ne kostenlose Dreingabe, also nix was ich gekauft hätte, aber so schlecht wie ich vermutet hatte war es gar nicht. Lady Death war mir bisher nur als spärlich bekleidet und gut ausgestattet bekannt, was in diesem Comic auch nicht anders ist, aber irgendwie haben es Autor und Zeichner es geschafft mein Interesse zu wecken. Liesst sich gar nicht mal so uninteressant.
5/10



Wie ich vermutete hat das hier nur noch sehr wenig mit der Rückkehr von Bruce Wayne zu tun, aber gerade das ist gut so. Dan Jurgens kann hier auf die Geschichte von Booster und Rip eingehen und Norm Rapmund darf sexy Mädels zeichnen. Die Rückkehr der Linear Men verspricht ebenfalls noch eine interessante Wendung.
6/10



Nachdem ich das gelesen habe graut es mir schon fast vor Batman & Robin #15. Grant Morrison versucht alles irgendwie miteinander zu verbinden. Seine Erzählungen sind ein Versuch über Jahrzehnte von Batman Geschichten einen Bogen zu spannen, alles zu verbinden und so ein einziges großartiges Epos zu schaffen. Das mag ihm gelingen, dummerweise sorgt es auch dafür das man sich viel des Wissens was zum Verstehen und Geniesen eines Comics beiträgt nicht über Wikipedia anlesen kann. In vielen Fällen muss man alle Grant Morrision Batman Story gelesen haben und zum Teil sogar noch mehr. Verstehen kann man die Hefte sicher auch so, aber bekommt trotzdem immer das Gefühl etwas verpasst zu haben. Mein Geschmack ist dies ganz und gar nicht.
3/10



Es wird etwas mythischer und so langsam kommt man dem Grund für die Veränderung bei Wonder Woman näher, aber noch sind viele Fragen offen. JMS verbindet moderne Elemente mit griechischer Mythologie und das funktioniert hervorragend.
7/10



Dürfen Superhelden den Menschen nahe sein? Diese Frage ist nie einfach zu beantworten gewesen und jetzt tritt das erste wirkliche Problem bei der Reise von Superman durch die „Hinterhöfe“ Amerikas auf. Interessant erzählt und so langsam fällt auch das Patos ab. Ich denke hier hat JMS für den ganzen Bogen der Geschichte die er mit „Grounded“ erzählen will einen interessanten Ansatz gewählt. Ich bin sehr auf den Fortgang der Geschichte gespannt.
7/10



Sowas wie ein Annual das 7 Geschichten der JSA Mitglieder erzählt:
In der ersten Geschichte darf Marc Andreyko, der selbt homosexuell ist, die Herrkunft von Obsidian nochmal erzählen. Das ganze eingebettet in den Versuch des Helden zusammen mit seinem Freund ein Kind zu adoptieren. Gute Erzählung und sehr stimmungsvolles Artwork von Bill Sienkiewicz. Die Art und Weise wie hier mit dem Thema Homosexualität umgegangen wird finde ich persönlich (als „Hetero“) gut gelöst, das es weder einen negativen Touch bekommt, noch übertrieben hoch stilisiert wird. 6/10
Die Jesse Quick Story ist mal wieder eine Story über starke Frauen und Männer die Frauen unterdrücken. Wenn das ganze von einer Frau geschrieben wird (z.B. Gail Simone) kommt das irgendwie authentischer rüber. 4/10
Mr. Terrific muss sich mit dem Typen auseinader setzen der am Tot seiner Frau schuld ist und auch hier komme ich über ein Gähnen ob der Vorhersehbarkeit der Geschichte nicht hinaus. 4/10
Star-Girl und Cyclone „kämpfen“ gegen Vorurteile wobei Cyclone dann auch noch einen Aspekt ihrer Kraft entdeckt der selbst in dieser Geschichte recht unnütz scheint. 4/10
Die Idee das ein einzelnes Bild aus der Zukunft nichts über die Zusammenhänge aussagt ist alt und das ändert sich auch nicht wenn dieses Bild im Traum zu Sand kommt. 4/10
Das Wildcat Sr. und Wildcat Jr. zusammen finden sollten ist verständlich, aber die Art und Weise wie das hier abgehandelt wird ist so „normal“ bis auf vielleicht die Tatsache das man King Inferno wieder ausgegraben hat. 5/10
Die Dr. Fate Story ist an sich noch die Beste in dieser Sammlung. Das Ende ist nicht sofort vorhersehbar und die Aussage auch eine die nicht so oft platt getreten wurde. Allerdings lässt der Autor hier den Teil von Kent V. Nelson der ein Obdachloser Alkoholiker war einfach weg und auch das Kostüm stimmt nicht wirklich. Wiedereinmal ein Grund traurig zu sein das Steve Gerber seine Geschichte mit Dr. Fate nicht weiter erzählen konnte. 6/10



Das Ende des Arcs über die „Götter“ aus Parador lässt doch einiges zu Wünschen übrig. Die eigentliche Story ist recht simpel gestrickt, dafür ist wieder mal die Charakterisierung sehr gut gelungen, besonders King Chimera und Anna Fortune entwickeln sich zu wirklich interessanten Personen. Das Backup Feature kommt hier auch zum, logischen Ende und hier bleibt viel für die Zukunft zu erhoffen, besonders die die „Bösen“ jetzt kaum noch so „böse“ bleiben können.
6/10



Ein Epilog zu „Dark Things“ der bei mir die Frage aufwirft was Robinson da vor hat. Er wird auf absehbare Zeit diese Green Lantern nicht schreiben und die „Starheart“ Stadt auf dem Mond ist einfach zu interessant um sie verstauben zu lassen. Auch die Aussprache zwischen Obsidian und seinem Vater ist passend und sehr emotional.
7/10



Mal wieder eine Wendung und man fragt sich wer nun hinter allem steckt und was das soll. Möglichkeiten gibt es hier ja viele, angefangen von Nekron über dem „Zwerg in der Robe“, der in Green Lantern immer mal wieder auftaucht, bis hin zum Antimonitor. Trotz aller Spannung habe ich das Gefühl das sich alles etwas zieht, ich hoffe das wird noch besser.
7/10



Man erfährt ein wenig mehr über Guys Mission und auch der Feind wird näher beleuchtet. Spannung, ein Guy der gut drauf ist und ein paar mehr Geheimnisse. So muss ein Comic sein das es Spass macht. Das Artwork von Pasarin ist ebenfalls ein Augenschmaus.
8/10



Sinestro, Larfleeze, Star Saphirre, Atrocitus… hier geht es drunter und drüber, es passiert viel und doch erfährt man irgendwie nix. Das hält natürlich die Spannung hoch aber ich frage mich wie lange das noch so gehen kann.
7/10



Vier Geschichten die alle unterschiedlicher nicht sein könnten.
In der ersten Geschichte tobt sich Adam Warren, den ich noch aus Dirty Pair Zeiten schätze, mal so richtig aus. Anwälte dich sich in Rüstungen verwandeln, Brillen die alles können und ne sexy Gegnerin die natürlich in Tonys Bett landet. Witzig, abgefahren, Adam Warren halt. 7/10
Killer Commute ist eine eher typische Geschichte die zeigen soll wie „stark“ Pepper ist, kann mich aber nicht wirklich begeistern. 4/10
In Heavy Rain kämpft Tony gegen eine neue Version von Ultimo und das zur Zeit noch VOR Civil War. Es zeigt aber schön einen Tony der bereit ist viel zu riskieren. An dieser Geschichte hat mich besonders das Artwork von Steven Kurth fasziniert. Seine Iron Man Rüstung mit den Kampfschäden ist ausgesprochen detailiert. 6/10
Die letzte Geschichte konnte man schon kostenlos im Web lesen und ist wieder nichts besonderes. Tonys Rüstung wird mal wieder übernommen, aber er kann sich dagegen wehren. 4/10



Wolvie ist übergelaufen, die Vampire verbreiten sich schnell in San Francisco und alles sieht sehr schlecht für die X-Men aus. Hinter den Kulissen passiert ebenfalls so einiges. Eine kurzweilge Story und Paco Medina sorgt mit seinen Zeichnungen dafür das ich mehr sehen will.
7/10



Tony ist genial und will wieder eine Firma gründen. Nicht schlecht aber auch nicht wirklich innovativ. Die Verschwörungen die drumherum passieren sind zwar auch interessant aber das letzte Quentchen zum wirklich hervorragenden Comic fehlt noch.
7/10



So langsam geben die Hinweise einen Sinn und so ein wenig war ich doch erstaunt. Ist S.H.I.E.L.D. vielleicht eine Prequel zu Earth X und spielt nicht im aktuellen 616er Universum? Spannend ist es auf alle Fälle und sollte es in die aktuelle Continuity passen hat das starke Auswirkungen auf alle Marvel Charaktere.
7/10



Nach Kick-Ass und Nemesis eine neue Idee von Mark Millar und wie zu erwarten wieder mal zumindest halb-innovativ. Nein, Superior ist nicht einfach ein abgedrehter Superman, da steckt noch viel mehr dahinter. Mal wieder geht es mehr um Menschen als um Supermenschen. Sehr interessant geschrieben und auch die Zeichnungen von Yo sind mehr als passend.
7/10



Ich war mir nicht klar was ich von diesem Event halten sollte und das halt sich auch nach dem ersten Heft nicht geändert. Abgefahren, witzig, seltsam.. keine Ahnung. Werd aber mal weiter lesen weil ich doch gespannt bin was da noch alles passiert.
6/10



Das Abenteuer der 3 Avengers geht weiter und witzig ist es. Dummerweise muss ich meine Kritik an Brian Michael Bendids, was das Berücksichtigen von anderen Autoren angeht aufrechterhalten. Hier ist Iron Man plötzlich ohne Saft obwohl genau das nach Stark: Disassabled nicht mehr passieren sollte. Ansonsten ist es spannend, witzig und toll gezeichnet. Wenn Bendis jetzt noch vernünftigen Bezug auf andere Geschichten wärs wirklich Klasse.
7/10



Das übliche „wir erzählen dem Leser in Heft 1 X um dann in Heft 2 zu erklären das es gelogen war“ ist nicht neu und nicht originell, aber funktioniert hier trotzdem. Die Dialoge sind wie gewohnt witzig und die Zeichnungen von Stuart Immonen tun ihr übriges.
8/10



Die ziemlich abgefahrene Reise durch Popkultur, Comicreferenzen und Plottwists die einem mit offenem Mund da sitzen lassen geht weiter. Matt Fraction schreibt wie auf Drogen und das wirklich interessante an diesem Comic ist das Interview am Ende wo Fraction davon schreibt das er seit 2001 clean ist, also all seine Comicarbeiten ohne den Einfluss von Drogen entstanden sind. Das fand ich mal ne coole Geschichte.
8/10



Jeder bekommt sein Fett weg, egal ob es Shield, Batmans Buttler Alfred, Girlybands, Paparazzi. Japanische Riesenroboter sind. Witzig, überraschend und von dem fantastischen Ba unglaublich in Szene gesetzt. MEHR.
8/10



Zunächst wollte ich mich nach dem Lesen über „decompress Storytelling“ beschweren, aber nach dem zweiten Lesen viel mir auf das die Beschwerde nur zum geringen Teil berechtigt wäre. Es passiert hier doch so einiges, aber wie bei Fraction üblich, mehr im Sinne von Entwicklung der Geschichte und der Charakteren und nicht im Sinne von Action. Der Humor worden ebenfalls etwas zurück gedreht, ist aber noch vorhanden. Alles in allem ein sehr gutes Heft.
8/10



Hier gilt ein wenig das selbe wie bei Thor, allerdings kommt noch dazu das ich die ersten 5 Seiten mehrmals als Preview lesen konnte. Zudem passiert hier wirklich viel, wieder im Sinne von weiterführen der Geschichte und der Entwicklung der Charaktere. Irgendwie hat es Larocca diesmal auch geschaft seinen Gesichtern mehr Emotionen zu verleihen und alles zusammen macht mal wieder Iron Man zu meinem Comic der Wochen.
9/10

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