Spider-Man 3

Nach dem Silver Surfer die zweite Fortsetzung und auch die zweite Marvel Verfilmung die wir uns angetan haben. Teile 1 und 2 hatten wir bereits gesehen und ich war doch arg gespannt auf die Umsetzung von Venom. Und genau das war auch mit das Beste (zusammen mit dem Sandman und dem Kampf Harry gegen Peter) was der Film zu bieten hat. Leider konnte man sehen das hier eindeutig die guten Schauspieler fehlten. Die Beziehung zwischen Peter und MJ, sowie das sich kurz bildende Dreieck mit Harry sind total unglaubwürdig.

Es gibt exakt zwei Personen die mit Ihrere Schauspielerleistung den Film tragen:

  1. Rosemary Harris als May Parker ist wie schon in den ersten beiden Teilen das absolute Schauspielerische Highlight. Genau so habe ich mir Peters Tante immer vorgestellt und diese Gewitzheit, Weisheit und Lebenserfahrung kann sie hervoragend rüber bringen.
  2. Thomas Haden Church als Sandman / Flint Marko war für mich der absolute Überraschungserfolg in diesem Film. Er schafft es auf einmalige Art und Weise die Zerissenheit von Marko darzustellen und der Satz „Ich bin kein böser Mensch“ nimmt man ihm wirklich ab, obwohl er „böse“ Dinge tut.

Ansonsten hat der Film Löcher so groß wie der Daily Bugle. Die Veränderung von Peter ist unglaubwürdig, der Buttler von Harry weis die ganze Zeit das Norman durch Wunden von seinem Gleiter gestorben ist und sagt nichts, alles wirkt sehr viel konstruierter als dies je in Comics der Fall ist. Man kann nur hoffen das die nächsten Teile wieder besser werden und vor allem das Tobey Maguire und Kirsten Dunst endlich mal schauspielern lernen.

No Angels

Nach 4 Spielen und einigen zerschundenen Nerven meinerseits sind die Red Sox jetzt eine Runde weiter. Trotz einiger Verletzungen konnten sie sich gegen die doch sehr starken Angels behaupten und gerade die jungen Spieler haben einen großen Beitrag geleistet. Dustin Pedroia hat zwar offensiv ein Tief aber defensiv ist er der beste Second Baseman den ich je gesehen habe. Einige der Fänge die er gemacht hat waren einfach unglaublich.

Allerdings ist Jon Lester derjenige dem wohl die meiste Ehre gebührt. Beide Spiele die er gepitcht hat waren phenomenal und das für einen noch relativ jungen Man der zudem noch vor 2 Jahren Krebs hatte.

Ich jedenfalls bin schon auf Freitag und die Serie gegen die Tampa Bay Devil Rays gespannt.

Rise of the Silver Surfer

Nachdem wir nun Superman Returns gesehen hatten und es an DC Filmen irgendwie mangelt sind wir bei den Comic Verfilmungen auf Marvel umgestiegen. Als nächstes standen die Fantastischen Vier und der Silver Surfer auf unserer Liste und dank Lovefilm bekamen wir diesen schneller als erwartet. Die Vorschau hatten wir schon diverse Male gesehen und so wussten wir das die Special Effects und vor allem die Computeranimationen des Surfers wirklich gut gelungen waren. Das sie so gut sind, hätte ich persönlich allerdings nicht gedacht.

Bis vor ein paar Jahren hätte ich noch behauptet das der Silver Surfer und Galactus zu den Dingen gehörten, die zwar im Comic gut, auf der Leinwand (oder in unserem Fall im Fernsehen) nun gar nicht „funktionierten“. Dieser Film hat das Gegenteil bewiesen.

All dies kann aber leider nicht über die doch mäßige Qualität der Schauspieler und der Story hinwegtäuschen. Sue und Reed wirken nicht wirklich wie ein Liebespaar, Ben ist nicht der Ben wie wir in aus den Comics kennen sondern kommt eher wie eine Trantüte rüber und Victor von Doom wirkt weder wie eine Bedrohnung noch wie Monarch der sich um seine Untertahnen sorgt. Einziger Lichtblick ist Johnny, der zumindest ein wenig Character zeigt.

Alles in allem hat sich der Film durchaus gelohnt, wenn ich auch froh bin den nicht im Kino gesehen zu haben. Sie Special Effect wären dort sicher spektakulärer anzuschauen gewesen, aber die sehr viel höhren Kosten wären dem Gesamtwerk nicht gerecht geworden.

Superman Returns

Den ersten Film den wir von LOVEFiLM geliehen haben war Superman Returns. Erwartet habe ich selbst wenig, da ich in diversen Foren schon die doch sehr unterschiedlichen Bemerkungen gelesen hatte. Einen wirklich guten und spannenden Film hatte ich nicht erwartet und das haben wir auch nicht bekommen. Es war doch mehr eine Homage an die alten Superman Filme mit Christopher Reeve und Margot Kidder, und man könnte fast meinen Richard Donner hätte selbst Regie geführt. Gerade die Characterisierung von Clark, Lois, Lex und Superman hält sich nahezu strickt an das, in den 70er Jahren geprägte Muster.

Insbesondere die Darstellung von Clark / Superman stellt sich für mich als unmodern und nicht den Comics entsprechend dar. Clark sollte ein Reporter der Lois Lane ebenbürtig ist und ebenfalls um den Pulizer Price wetteifern kann und nicht der linkische Brillenträger wie er hier dargestellt wird. In den Comics sind Lois und Clark zwischenzeitlich verheiratet, in Superman Returns kann man verstehen wenn Lois Clark nicht wirklich beachtet. Selbst als Superman behält er viel dieser Schüchternheit und Zurückhaltung, was nun gar nicht der Figur entspricht zu dem das ganze DC Universum aufschaut.

Ein Highlight in meinen Augen ist Kevin Spacey der als Lex Luthor sowohl für die nötige Verrücktheit sowie für den „Comic Relieve“ sorgt. Die Tricks sind auf dem neusten Stand der Technik und die Scene zu Beginn mit dem Flugzeug das nahezu auf ein Baseballfeld stürzt ist schon beeindruckend. Ansonsten konnte der Film mich aber nicht wirklich begeistern und ich bin froh darüber das DC sich entschieden hat mit dem nächsten Superman Film einen neuen Anfang zu wagen.

Geoff Johns arbeitet an DC Universe Online

Das die Grafik für das neue Aktion MMO DC Universe Online gut werden wird, dafür sorgt Jim Lee. Dies allein wäre aber für mich noch nicht wirklich ein Grund gewesen mir dieses Spiel für längere Zeit anzutun. Nach dieser Nachricht sieht das aber anders aus:

http://www.newsarama.com/games/090815-DCUOJohns.html

Geoff Johns, der zur Zeit Action Comics, Green Lantern und JSA schreibt und zu den Comic Autoren gehört deren Comics ich größtenteils lese wird einiges zu den Hintergrundgeschichten von DCUO beitragen und damit rückt dieses Spiel wieder ein Stück näher in den Bereich „Muss ich mir anschauen“.

Reise nach Hyborien: Die Tocher des Frostriesen

Auf meinem Ausflug nach München habe ich mir den ersten Sammelband der Dark Horse Conan Reihe geleistet. Der Sammelband „Die Tochter des Frostriesen“ enthält 3 Teile.

Die erste Geschichte greift die Einleitung zu „Der Phönix auf dem Schwert“ auf. Dort wird von den nemedischen Chroniken gesprochen und jemand erzählt von „vergangenen Zeiten“ als dem hyborischen Zeitalter. So sieht man hier auch eine Gruppe von Leuten die alte Ruinen untersuchen und dabei auf eine Statue von Conan als König von Aquilonien stoßen.
Interessant bei dieser Geschichte ist der „Vezier“ der scheinbar gar nicht gerne über Conan berichtet und ich denke hier spielt Busiek darauf an das dies Thoth Amon sein könnte.

Der nächte Teil ist eine Umsetzung der Geschichte „Die Tochter des Frostriesen“ und diese Umsetzung ist sehr gut gelungen.

Der letzte Teil jedoch passt so gar nicht in das Conan Universum wie ich es sonst kenne. Die Hyperboreaner wie sie hier dargestellt werden können nicht zu dem passen was Howard selbst über sie schreibt und das Nutzen von Magie weicht auch stark vom Rest der Conan Geschichten ab.

Umso entäuschender ist es, das FunCom sich genau an diese Darstellung gehalten hat um die Hyperboreaner in Age of Conan darzustellen. Auch hier sind die Hyberboreaner nicht wirklich Menschen sondern schon eine eigene Rasse, was dem was Howard sonst in den Conan Gechichten schreibt direkt entgegensteht.

Wie auch im „Book of Thoth“ das ich in einem früheren Blogeintrag komentierte scheint es, das Busiek zwar Conan Fan ist, aber nicht viel davon hält sich an bestehende Geschichten zu halten, oder ein wenig Nachforschungen anzustellen. Alles in Allem ist das Comic aber sehr solide geschrieben , trotz der teilweise falschen Details und die Zeichnungen sind überdruchschnittlich gut.

Wir lieben Filme

Da wir gerne mal einen guten Film sehen, Werbung zwischendrin gar nicht mögen (und auch nicht das was durch Schnitte aus einigen Filmen gemacht wird) und nun mal grundsätzlich keine Geduld haben zu warten bis ein Film im Fernsehen kommt haben wir uns nach Alternativen umgesehen. Da bedingt durch Kinder Kinobesuche erstmal schwierig zu realisieren sind und vor allem preislich gut zu Buche schlagen blieb also nur eine herkömmliche Videothek oder aber diverse Onlineangebote.

LOVEFiLM (Hier klicken ohne Werbeverlinkung) hat uns da am meisten zugesagt und so haben wir den kostenlosen Monat genutzt um das mal anzutesten. Bis auf ein kleines Problem bei der Anmeldung (das System kannte unsere Staße nicht) verlief alles sehr reibungslos und das Angebot hat uns begeistert.

Bisher haben wir 3 Filme schauen können (welche und wie wir sie fanden schreibe ich noch) und alles in Allem ist das hervoragend gelaufen. Die Filme kommen schnell zu uns, die Qualität ist gut (wenn man bedenkt das dies Verleihfilme sind) und das Handling sehr einfach. Der Umschlag in dem die Filme ankommen ist so gestalltet das man ihn auch direkt wieder als Rücksendeumschlag verwenden kann. Das Angebot ist umfangreich und die Listenerstellung und Prioritätenvergabe ein Kinderspiel.

Für alle Filmfreaks, die keinen Wert auf „Besitz“ der DVD legen ist das sehr zu empfehlen.

Reise nach Hyborien: Der Mitternachts Gott

In meinem Bestreben mehr von Conan zu lesen, insbesondere Sachen die zu seiner Zeit als König angesiedelt sind, habe ich mir jetzt Conan and the Midnight God angeschafft. Der große Bonus war für mich das als erste Geschichte das extra für Age of Conan geschriebene Comic enthielt, was ich so endlich auch mal in gedruckter Form habe.

Die eigentliche Geschichte um den „Midnight God“ ist zumindest nicht so weit vom REH Ursprungsgedanken entfernt wie manch andere Machenschaften die Conan enthalten, aber für mich geht es leider ein kleines Stück zu weit in Richtung „Lovecraft“ und Cthulu. Es mag sein das REH den Cthulu Mythos ein gutes Stück weit mitgeprägt hat, aber in den Conan Geschichten war das nie so stark vertreten wie in diesem Comic.

Was mich erheblich gestört hat war die Einbindung von Si-Khu in diese Geschichte die dem was man in Age of Conan selbst durchspielen kann erheblich wiederspricht. Hier frage ich mich ob man das nicht hätte besser koordinieren können.

Alles in allem jedoch ein nettes Comic, das vor allem Conan und sein Verhältnis zu Zenobia net und vor allem stimmig beleuchtet.

Reise nach Hyborien: Das Buch Thoth

Bei meiner Beschäftigung mit Conan und dem entsprechenden Hintergrundmaterial bin ich natürlich auch auf die Comics gestoßen. Neben der aktuellen Serie und Neuauflagen der wirklich alten Sachen aus den 70ern hat mich besonders das „Book of Thoth“ interessiert.

Das Comic an sich ist sehr gut zu lesen und die Zeichnungen sowie die Colorierung bringen sehr schön den etwas düsteren Character rüber. Die Characteresierung von Thoth-Amon ist zumindest nicht grundsätzlich falsch, wenn man die REH Geschichten zu Grunde legt. Auch die dargestellte Magie und die Referenz zu Acheron sind sehr passend.

Allerdings passt der Geschichtliche Hintergrund nicht wirklich. Stygien wird dargestellt als wäre es zu Beginn der Geschichte ein relatives kleines Land das sich erst nach Thoth-Amons Aufstieg zum Hohepriester zum dem entwickelt was es zur Zeit Conans war. Zudem wird dort zunächst Ibis angebetet und nicht Set. Das wiederspricht dem was REH und auch andere Autoren bisher geschrieben haben und auch die Erklärungen (hier, hier, hier und hier) Kurt Busieks, der das Comic geschrieben hat, helfen hier nicht wirklich weiter. Städte und Länder werden erwähnt die es zur Zeit Conans nicht mehr gibt und es wird beschrieben das z.B. Khemi eine Hafenstadt ist die nicht zu Stygien gehört. REH schrieb aber das viele Zauberer aus Acheron nach Stygien geflohen sind und impliziert das schon beim Untergang von Acheron Stygien ein relativ großes Reich war. Auch das Anbetung von Set gab es dort immer, ein kurzfristiges Aussetzten wird sonst nirgens erwähnt.

Wer allerdings über solche Dinge hinwegsehen kann und einfach eine gute Conan Geschichte rund um Magie, Acheron und Thoth-Amon lesen will, dem sei dieses Comic durchaus zu empfehlen.