Comics Woche 51 & 52

Wieder sind 2 Wochen an Comics vom T3 eingetroffen, diesmal waren es aber 2 heftige Wochen, daher auch der Post so verspätet. Comic der Woche ist, wie zu erwarten, Iron Man von Fraction.



Der Abschluss der Vorgeschichte zu Rift und die Geschichte zum Spiel ist wirklich nicht schlecht gemacht. Keine klare Gute / Böse Struktur sondern durchaus passable Charakterisierungen. Das Artwork ist nicht wirklich toll und die Dialoge wirken zum Teil etwas hölzern. Als Comic zum Spiel aber durchaus okay.
6/10



Ich hatte mir von der Interaktion zwischen jungem und altem John mehr erhofft, ein einfaches „Ich komme um meine Frau zu holen“ war dann doch etwas einfach. Allerdings sind die Verwirrungen um die geplante Hochzeit, Piffys Reaktion auf Johns „Untreue“ und das was danach noch passiert sehr spannend. Die Nummer 275 soll ja dann die Hochzeit enthalten und das wird sicher nochmal ne Stufe abgefahrener.
7/10



Azbats, die vier Supermen und Parallax, die „alte Garde“ des DC Universum dankt ab (zum Teil nur temporär) und die jungen kommen. So langsam kommen wir in Bereiche die ich aktiv mitbekommen habe. Die Sicht von „Außen“ und die Nebengeschichte macht es aber nochmal spannender.
6/10



Die Serie die eigentlich auf meiner „Abschussliste“ stand schafft es hier doch nochmal mein Interesse zu wecken. Der Aufbau ist sehr einfach gehalten, da aber schon im ersten Heft alle „erklärt“ wird bleibt es spannend wie sich das weiter entwickelt. Also vielleicht sollte ich unsere Netzstrumpfbewehrte Zauberin noch nicht aufgeben.
6/10



Der Omega-Man hat Washington im Griff und nur die ungetestete JLA kann die Welt noch retten. Robinson schreibt schon sehr gut und die Tatsache das hier vieles schon von langer Hand geplant ist macht ebenfalls Spass, aber so richtig vom Hocker reißt mich die Story nicht. Da hatte ich vom Autor von Starman mehr erwartet.
6/10



Kyle und Konsorten kämpfen gegen den Weaponeer weil Sinestro „keine Lust“ hat und dann kommt doch noch das Sinestro Corps zu Hilfe. Zudem wird, wie bereits in Emerald Warriors, die Verbindung zwischen Guy, Ganthet und Atrocius offenbart. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und somit kommt der „War of the Green Lanterns“ immer näher.
7/10



Die Katze ist aus dem Sack und schon wendet sich Johns anderen Themen zu. Der Butcher gegen Spectre und das ganze vor dem Hintergrund von Rache und Selbstjustiz. Keine klare Aussage und das war in dem gewählten Zusammenhang auch okay. Das Artwork von Mahnke ist zwar okay aber irgendwie habe ich immer das Gefühl das irgendwas nicht ganz stimmt.
7/10



Phil Hester hat den Plot von JMS genommen und in den ersten 10 Seiten vollkommen zerstört. Der einzige Grund warum ich auch das nächste Heft noch lesen werde ist das Ende dieser Ausgabe. JMS hat eine Spannung aufgebaut und eine gewisse Mystik die Hester mit einigen sehr trivialen Dingen (Dianas Musikgeschmack) für mich kaputt gemacht hat. Es ist schade das JMS WW und Superman nicht mehr selbst schreibt.
5/10



Guggenheim nimmt so langsam die JSA auseinander aber auf eine spannende Art und Weise. Diesmal kommt auch Dr. Fate etwas mehr vor aber seine Darstellung ist nicht wirklich mit dem passend was Steve Gerber aufgebaut hat. Spannung, Story und Artwork stimmen und wenn jetzt die Continuität nicht so wirklich passt kann ich damit durchaus leben.
7/10



Wie immer bei Millar ein anderer Blick auf das Thema „Was wenn es Superhelden wirklich gäbe“ und wieder mit einigen sehr witzigen, aber durchaus überlegten Dingen. Keiner sieht ihn weil die Dinge die er tut einfach zu „groß“ sind. Nur langsam wird bekannt das es ihn gibt. Zudem gibt es auch einen netten „Twist“ mit der Herrkunft der Superkräfte.
8/10



Brutal, spannend und abgefahren. Die letzte Seite wäre der Oberhammer gewesen wenn da nicht die Ankündigung einer Fortsetzung ganz hinten wäre die das nochmal toppt. Keine Ahnung wie sehr man das Konzept noch mehr verdrehen kann, jedenfalls werde ich dabei sein. Millar ist nicht ganz so genial wie Fraction aber SEHR unterhaltsam.
8/10



Guggenheim zum Zweiten für diese Woche und er greift nochmal Sentry / Void auf. Was er da tut ist sehr logisch schlussgefolgert, super gezeichnet aber nicht sonderlich inspiriert. Solide aber leider nicht mehr.
6/10



Die Schüler müssen den alten Hasen zeigen wo es lang geht. Altes Konzept und nicht sonderlich toll umgesetzt. Auch die Zeichnungen sind eher mittelmäßig. Zur Zeit einer der schwächsten Serien die ich lese, werde jetzt die Nummer 4, und somit den Abschluss der Storyline abwarten und dann die Serie aus dem Abo nehmen.
4/10



Jetzt bekommen die Vampire so richtig eins über die Mütze und Scott zeigt wieder einmal was für ein guter Stratege er ist. Sehr schlüssig alles, gut gezeichnet, spannend und sehr passende Charakterisierung. Obwohl ich ein großer Matt Fraction Fan bin gefällt mir diese Serie doch mindestens genauso gut wie Uncanny.
8/10



Die erste Ausgabe von Uncanny die Gillem mitschreibt aber davon merkt man bisher noch nichts. Dialoge, Handlung und Plot sind angenehm abgefahren und da merkt man eindeutig die Hand von Fraction. Was mich etwas verwirrt ist die Unkenntnis von Fantomex aber das wird sicher noch erklärt. Lands Artwork ist nett, viele Babes, schöne Menschen und klare Gesichter. Für ein paar Ausgaben finde ich das durchaus akzeptabel, weis aber nicht wie lange man sowas ertragen kann.
8/10



Das Artwork ist sehr gewöhnungsbedürftig. Diese Mischung aus Cartoony und Photorealismus ist für mich nicht einfach für das Auge. Die Story an sich ist sehr vorhersehbar, daher fehlt die Spannung aber die Dialoge sind witzig.
6/10



Ja, ich mag Jeff Parker auch wenn ich mich da wiederhole. Der Rote Hulk ist ein sehr interessanter Charakter und das man nun das Backup Feature mit in die Hauptgeschichte eingewoben hat ist ein sehr geschickter Schachzug. Auch Hardmans Artwork mit den einfachen Farben passt unglaublich gut. Das neue Backup Feature mit den Watchern verspricht ebenfalls witzig zu werden.
8/10



Nach dem ganzen Lob den DnA sonstwo bekommen hat, hatte ich mir mehr von dieser Serie erwartet. Diesmal bekommen wir viel Kampf aber wenig Handlung, viel Klischee aber wenig Innovation.
6/10



Hickman nimmt uns auf einer wilden Fahrt durch die Geschichte des Marvel Universums mit und viele Dinge die man glaubte zu wissen stimmen so nicht mehr. Weaver liefert dazu sehr passende Zeichnungen. Für mich bleibt die große Frage wie sich das ganze in das Marvel Universum einfügt, für Spannung ist aber in jedem Fall gesorgt.
8/10



Es ist erst das 2 Heft der Miniserie und bereits jetzt geht alles den Bach runter? Der schmale Grad auf dem sich Osborns Geist befindet ist gut getroffen und die anderen Protagonisten sind ebenfalls sehr interessant. Hier kann man nicht wissen was als nächstes passiert.
7/10



Die Secret Avengers bekommen eine Falle gestellt und tappen auch sofort da rein. Diese Ausgabe lässt ein wenig nach. John Steele sagt mir nichts (außer das was man über Wikipedia heraus bekommt) und somit fehlt da für mich auch die Überraschung. Werde wohl doch mal das Marvel Projekt lesen müssen. Trotz allem noch ein gutes Comic.
7/10



Die Illuminati merkt das sie ein Problem haben. Zwei der Infinity Gems sind nicht so wo sie hingehören und das ist NICHT gut. Bendis typische Dialoge, ein Romita der immer besser wird und eine spannende Story sorgen dafür das Avengers zur Zeit eins der erfolgreichsten und bei mir auch beliebtesten Comic ist.
8/10



Wieder einmal ein Heft in dem Tony nicht in einem Panel die Rüstung an hat (sieht man mal von dem Backup Feature ab). Trotzdem spannend, sehr passend, abgefahren und obwohl ich das Ende schon seit längerem vorausgesehen habe ein Beweis dafür warum ich Iron Man so gut finde. Fraction hat keine Angst ungewöhnliche Wege zu gehen und schafft es mit genialen Charakterisierungen eine Konsistenz zu schaffen die ich sonst in kaum einen Comic finde.
9/10

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