Animal Man (1988) #1 – #9

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Noch eine Ausbeute aus dem Grant Morrison Sale und etwas das ich schon länger lesen wollte. Hier nimmt er einen damals eher obskuren Charakter und bringt bringt zunächst ein Verständnis für den Umweltschutz und die „Rechte der Tiere“ hinein um dann später auch Konzepte der Metaerzählung aufzunehmen. In den 9 Heften die ich mir bei dem Sale geholt habe liegt der Fokus ganz klar auf ersterem. Buddy Baker entwickelt ein Blick dafür das Tiere oftmals gequält werden wo es nicht notwendig wäre und wird daher sogar zum Vegetarier. Viele der Geschichten zeigen ein ersten Ansatz einer neuen Herangehensweise an das Schreiben von Comics. So wird in der Nummer 5 der oftmals sehr brutale Nahtod des Coyoten aus den Roadrunner Cartoons thematisiert.
Was Lemire heute besser macht als Morrison damals ist das darstellen der Familie Baker; Morrison kann einfach keine glaubhafte Familie schreiben. Alles andere jedoch wirkt auf mich ein Stück weit relevanter, weniger von Schockmomenten getragen, dafür aber mit einen Blick dafür neben der Geschichte auch eine Idee zu vermitteln.
Was Lemire heute mit Animal Man tut ist wirklich sehr gut, doch Morrison schafft es neben einer interessanten Story und interessanten Charakteren auch noch Konzepte zu vermitteln die über das hinausgehen was man normalerweise in einem Superheldencomic findet.

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