Reise nach Hyborien: Der Mitternachts Gott

In meinem Bestreben mehr von Conan zu lesen, insbesondere Sachen die zu seiner Zeit als König angesiedelt sind, habe ich mir jetzt Conan and the Midnight God angeschafft. Der große Bonus war für mich das als erste Geschichte das extra für Age of Conan geschriebene Comic enthielt, was ich so endlich auch mal in gedruckter Form habe.

Die eigentliche Geschichte um den „Midnight God“ ist zumindest nicht so weit vom REH Ursprungsgedanken entfernt wie manch andere Machenschaften die Conan enthalten, aber für mich geht es leider ein kleines Stück zu weit in Richtung „Lovecraft“ und Cthulu. Es mag sein das REH den Cthulu Mythos ein gutes Stück weit mitgeprägt hat, aber in den Conan Geschichten war das nie so stark vertreten wie in diesem Comic.

Was mich erheblich gestört hat war die Einbindung von Si-Khu in diese Geschichte die dem was man in Age of Conan selbst durchspielen kann erheblich wiederspricht. Hier frage ich mich ob man das nicht hätte besser koordinieren können.

Alles in allem jedoch ein nettes Comic, das vor allem Conan und sein Verhältnis zu Zenobia net und vor allem stimmig beleuchtet.

Keine Überraschung mehr?

„Schokolade, was Spannendes und was zum Spielen.“ So lautet die Standardantwort 90% der deutschen Kinder auf die Frage ob man Ihnen etwas mitbringen soll…zumindest suggeriert die Werbung eben dieses. Das soll jetzt alles vorbei sein?
http://www.welt.de/wirtschaft/arti2294712/Politiker_wollen_das_Ueberraschungsei_verbieten.html#reqNetvibes-prem
Das Politiker sich bisweilen schonmal Gedanken um Dinge machen auf die ein normler Mensch sonst nicht kommt kann ich ja noch akzeptieren, aber völlig aus der Luft gegriffen und ohne irgendwelche Statistien die etwas belegen würden einfach mal so unser geliebtes Ü-Ei verbieten zu wollen geht nun wirklich zu weit. Ich will jedenfalls das auch Timmy sich noch ärgern kann wenn er schon wieder nicht das in seinem Ü-Ei hat was er sich so sehnlichst wünscht.

Spam, Spam and Spam

Das mir per Mail Flaggenmasten, tolle Bürostühle, günstige Software und billige Medikamente die meiner Potenz auf die Sprünge helfen sollen angeboten werden kenne ich ja schon zur Genüge. Das tolle Frauen unbedingt MICH kennenlernen wollen ist, bzw. Mails mir das suggerieren, ist auch nichts neues. Der neuste Trend scheint aber zu sein interessante Schlagzeiten in den Betreff zu packen in der Hoffnung das so die Mail am Spamfilter vorbei kommt (was bei mir aber auch nichts hilft).

Ich habe mal meinen Filter druchstöbert und bin auf einige Highlights gestoßen die ich besonders kurios fand:

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Reise nach Hyborien: Das Buch Thoth

Bei meiner Beschäftigung mit Conan und dem entsprechenden Hintergrundmaterial bin ich natürlich auch auf die Comics gestoßen. Neben der aktuellen Serie und Neuauflagen der wirklich alten Sachen aus den 70ern hat mich besonders das „Book of Thoth“ interessiert.

Das Comic an sich ist sehr gut zu lesen und die Zeichnungen sowie die Colorierung bringen sehr schön den etwas düsteren Character rüber. Die Characteresierung von Thoth-Amon ist zumindest nicht grundsätzlich falsch, wenn man die REH Geschichten zu Grunde legt. Auch die dargestellte Magie und die Referenz zu Acheron sind sehr passend.

Allerdings passt der Geschichtliche Hintergrund nicht wirklich. Stygien wird dargestellt als wäre es zu Beginn der Geschichte ein relatives kleines Land das sich erst nach Thoth-Amons Aufstieg zum Hohepriester zum dem entwickelt was es zur Zeit Conans war. Zudem wird dort zunächst Ibis angebetet und nicht Set. Das wiederspricht dem was REH und auch andere Autoren bisher geschrieben haben und auch die Erklärungen (hier, hier, hier und hier) Kurt Busieks, der das Comic geschrieben hat, helfen hier nicht wirklich weiter. Städte und Länder werden erwähnt die es zur Zeit Conans nicht mehr gibt und es wird beschrieben das z.B. Khemi eine Hafenstadt ist die nicht zu Stygien gehört. REH schrieb aber das viele Zauberer aus Acheron nach Stygien geflohen sind und impliziert das schon beim Untergang von Acheron Stygien ein relativ großes Reich war. Auch das Anbetung von Set gab es dort immer, ein kurzfristiges Aussetzten wird sonst nirgens erwähnt.

Wer allerdings über solche Dinge hinwegsehen kann und einfach eine gute Conan Geschichte rund um Magie, Acheron und Thoth-Amon lesen will, dem sei dieses Comic durchaus zu empfehlen.

Reise nach Hyborien: Echos von Norrath

Beim Zusammenstellen einiger Lieder für meinen MP3 Player ist mir das Schmuckstück hier in die Händer gefallen. Das stammt noch aus der Anfangszeit von Everquest, wo das virtuelle Sterben nicht so einfach war wie in AoC. Damals hat man nicht nur XP verloren die man auch nicht wiederbekommen hat, zusätzlich verblieb auch die gesamte Ausrüstung an der Leiche, so dass man wieder zurück musste.

Dies hat die Gruppe „Elektrik Funstuff“ zum Thema dieses Liedes gemacht.

Has anybody here seen my corpse

Reise nach Hyborien: Acheron

Einer der wichtigsten Begriff in Age of Conan ist Acheron. Das untergegangne Reich, das Inbegriff des Bösen und der Verderbtheit ist, spielt eine zentrale in der Geschichte des Spielercharacters. Nachdem ich mich ein wenig mehr mit dem Hintergrund beschäftigt habe, muss ich jetzt aber feststellen das der „Lore Guy“ bei FunCom scheinbar einige Dinge durcheinander wirft.

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