Comics KW 34 & 35

So, die restlichen Hefte der beiden letzten August Woche. Da ich Flashpoint und Justice League getrennt bewertet habe ist dann wohl doch wieder Fraction mit Thor das Comic der Woche.



Wo die erste Serie noch innovativ, witzig und spannend war so ist das hier oftmals nur noch vulgär und brutal. Entweder hat sich mein Geschmack sehr rapide geändert oder aber diese Serie ermüdet einen schnell.
4/10



Das hier ist ebenfalls sehr brutal und zudem sehr vorhersehbar. Da alles nur auf Flashpoint 5 hinarbeitet ist die Entwicklung kaum spannend, dazu kommt das die Zeichnungen auch nur bedingt ansprechend sind. Die emotionalen Momente wirken zudem doch sehr gezwungen. Nach dem starken Start der Serie und der Tatsache das mit die ersten 5 American Vampire von Snyder sehr gut gefallen haben war das hier doch enttäuschend.
4/10



Constantine hat alle Spieler so weit manipuliert das man sich dort trifft wo Alex Holland wieder auferstanden ist und nun von Lexcorp dazu benutzt werden soll viele Swamp Thing Elementare zu schaffen die man kontrollieren kann. Natürlich geht das alles schief, aber auch Constantine bekommt nicht das was er will, weil er sich selbst im Weg steht. Alles zusammen schon interessant aber nicht abgeschlossen sondern ein Vorgeschmack auf die neue Swamp Thing Serie.
6/10



Guy und Bruce hatten ja schon zu JLI Zeiten ihre Diskrepanzen und das geht hier natürlich weiter. Viele augenzwinkernde Hinweise auf die „gute alte Zeit“ findet man hier und eine Detektivgeschichte die recht simpel gestrickt ist. Dieses Heft lebt einzig und allein von Guys lockeren Sprüchen und dem einen Schlag ins Gesicht auf der letzten Seite.
5/10



Der böse „Gott“ ist frei und die JSA kämpft gegen ihn. Letztendlich ein eher schwacher Abschluss, da nur ein Teil der Geschichten aufgeklärt wurde. Der emotionale Moment geht auch ein wenig verloren, da es ziemlich egal ist ob ein Charakter stirbt wenn klar ist das die das letzte Heft dieser JSA überhaupt ist. Es wäre interessant zu wissen was da noch geplant war.
6/10



Palmer Addley ist tot, aber so langsam kommen Rodey und seine Leute dahinter WIE er trotzdem (oder gerade deswegen) entkommen konnte. Wenn man mal außer Acht lässt das die Regierung wirklich grob fahrlässig wäre einen Forscher im Marvel Universum zu erlauben seine Organe zu spenden ist die Story doch sehr spannend und modern erzählt. Hinzu kommt das Olivetti einen einen Stil hat der für Spionage-Geschichten gemacht zu sein scheint.
7/10



In diesem „Point One“ Heft erfährt man wie der junge Loki versucht heraus zu bekommen was seine asgardischen Mitbürger von ihm halten. Dazu beschwört er einen uralten Erzähler der ihm nacheinander die „Warriors Three“, Sif und Odin zeigt die alle nicht viel von Loki halten, wobei er bei Odin noch am Besten weg kommt. Als der Erzähler ihm auch zeigen will was Thor von seinem Bruder hält lehnt, Loki ab und setzt hier mehr auf Vertrauen. Dies wird bald schon belohnt weil der Erzähler seinen Preis fordert und Thor zur Rettung eilt. Nett erzählt und Pasqual Ferry passt hier wieder sehr gut zu.
7/10



Beast bringt nicht einfach hunderte von Mensch um. Nein, Warren Ellis, so toll die Dialoge sind, so nett das Setting und so witzig die kleinen Anpassungen der Charaktere. So schön McKelvie auch den Charme der Retro Technik einfängt und so abgefahren auch die Bedrohung ist. Und Steve Rogers hätte einen anderen Weg gefunden. Das ist nicht der Captain America des primären (616) Marvel Universums, das ist der knallharte Soldat des Ultimativen Universums. Das Heft an sich ist wirklich nicht übel aber das mit dem Töten ist mir doch arg sauer aufgestoßen.
6/10



Der Kampf zwischen Thor und Silver Surfer wird recht schnell von der Vernunft einer Frau (Sif) unterbrochen die merkt das ganz andere Probleme zu bewältigen sind. Odin und Galactus haben sich gegenseitig bewußtlos „geschlagen“ und stürzen auf die Erde. Die Menschen aus Broxton versuchen derweil die Asen von ihrem Land zu vertreiben, treffen aber nur auf Volstagg und „Brigade of Realms“ aus dem ersten Heft. Derweil hat Loki scheinbar eine Lösung für den unsäglichen Kampf um den Samen. Die Szene am Ende, wo der Pastor mit Vertrauen auf Gott auf Galactus zugeht ist genial.
Coipel leistet mal wieder Super Arbeit, er wurde geboren um Thor zu zeichnen. Zudem bekommt man auch hier einige kleine Hinweise auf Fear Itself, aber ohne das es den Lesefluss zu sehr stören würde. Spannung, Action und Komik in einer guten Mischung.
8/10

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