Comics KW 36 DC New 52

Und hier ist der DC Teil der Lieferung vom T3. Diese Woche sind 5 Titel dabei, obwohl ich doch am überlegen bin mir den einen oder anderen Titel noch digital zu holen. Wie nicht anders zu erwarten hat mir von diesen Titeln Action Comics am Besten gefallen.

Im Einzelnen waren dabei:

Die neuen Titel sollen ja auch oder sogar primär Neuleser ansprechen, daher werde ich das auch in meinen Reviews entsprechend beurteilen.



Babs wieder auf den Beine, aber warum wird (noch) nicht erklärt. Gail Simone hat zwar versprochen das dies in späteren Heften noch ein Thema sein wird aber hier wird nur erwähnt das ein „Wunder“ geschehen ist. Allerdings hat Batgirl noch mit anderen Auswirkungen zu Kämpfen. Die Tatsache das sie vom Joker angeschossen wurde hat ihre Psyche verletzt und das wirkt sich auch auf ihren Kampf aus.
Ansonsten ist dies relativ leichte Kost, ein neuer Bösewicht tötet Leute die als einzige irgendwas überlebt haben und Batgirl zieht um und muss sich mit einer neuen Mitbewohnerin zurecht finden. Solide Unterhaltung ohne Höhepunkte. Zeichnungen von Ardian Syaf sind (bis auf ein paar Panels) ebenfalls okay.
Heft: 6/10

Das Problem hier ist allerdings das sehr viel Bezug auf die Geschichte von Babs gemacht wird und ein Neuleser fragt sich was das alles soll. Man MUSS zwar kein Comic vorher gelesen haben um zu verstehen was passiert, aber was erwähnt wird lässt einem trotzdem das Gefühl etwas verpasst zu haben.
Zugänglichkeit: 4/10



Ich habe schon einige Reviews gelesen die OMAC als Rückschritt in die 90er sehen, wobei das wohl jemand ist der Kirby zu seinen besten Zeiten nicht gelesen hat. OMAC ist eine Homage an den King was Story und Zeichnungen angeht. Dan Didio und Keith Giffen arbeiten hier Hand in Hand um ein echtes Kunstwerk zu schaffen. So könnte ein Comic aussehen wenn Kirby heute Leben würde. Action, Spannung und vor allem die Zeichnungen führen einen zurück nach 1974, wo der Altmeister OMAC erfand. Auch das Mokkari, einer von Darksides Schergen und Dubbilex, ein Geschöpf der Cadmus Labs auftaucht, die ebenfalls alle von Kirby erschaffen wurden zeigt wie sehr sich Didio mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Mit hat dieses Heft gut gefallen.
Heft: 7/10

Hier muss man NICHTS vorher wissen und im Heft selbst wird auch keine Referenz auf ein anderes Heft verwendet. Den einen Punkt Abzug gibt es nur weil man das Heft nochmal so viel geniessen kann wenn man die Werke von Kirby kennt.
Zugänglichkeit: 9/10



Was macht Cornell denn hier? Acht Charaktere, Stormwatch selbst, die Geißel der Welten, vier Schauplätze, alles in einem Heft mit nur 20 Seiten? Das kann nur schief gehen. Die Erklärung der einzelnen Kräfte wirkt doch sehr gezwungen und die Zeichnungen von Sepulveda sind an einigen Stellen auch nur okay. Man bekommt eindeutig zu viel um die Ohren geworfen … und trotzdem macht es irgendwie Spass. Ein Panel mit einem Hinweis auf die Demon Knights (die ebenfalls von Cornell geschrieben werden), eine Andeutung auf eine lange Geschichte, der Martian Manhunter, der vorher mal bei der Justice League war und irgendwie sonst doch interessante Charaktere sorgen dafür das dieses Heft bei mir persönlich doch enormen Eindruck hinterlassen hat. Natürlich spielt da auch die Tatsache mit rein das Midnighter in 3 Panels mal eben die so von sich überzeugten „Professionals“ ausschaltet. Zudem freu ich mich auf all die Sachen die hier nur angedeutet werden, inkl. der Romanze zwischen Apollo und Midnighter.
Heft: 7/10

Dafür das dieses Heft das erste Stormwatch seit langem ist, die Charaktere neu eingeführt werden und auch das Konzept ein neues ist, ist alles für einen Neuleser sicher die Hölle. Etwas Weniger zu Anfang wäre sicher besser gewesen. Zudem wird im ersten Heft bereits auf ein anderes Heft verwiesen das aber erst 3 Wochen später erscheint, nicht sehr geschickt.
Zugänglichkeit: 3/10



Den größten Fehler den Snyder hätte machen können wäre zu versuchen Alan Moore zu imitieren. Genau das tut er aber nicht. Sein Swamp Thing startet neu ohne alles was bisher war zu ignorieren. Es verbindet Superhelden mit Horror und das alles mit sehr stimmungsvollen Zeichnungen von Paquette, der sowohl Horror als auch die Schönheit der Natur sehr passend darstellen kann. Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen und wahrscheinlich noch mehr wenn man den kompletten Swamp Thing Run von Moore kennt (ich bin noch dabei) aber alles sehr subtil und spannend. Eine klare Empfehung für diese Serie.
Heft: 8/10



Grant Morrison hat eine Revolution versprochen und auch abgeliefert. Superman nicht mehr als der strahlende von allen geliebte Held sondern als kleiner Revolutionär der seine Kräfte für das Gute einsetze ohne sich so sehr um Gesetze zu kümmern. Der Kämpfer für den kleinen Mann. Nicht Brainiac der die Welt bedroht oder eine unzerstöhrbare Killermaschine wie Doomsday sind seine Gegner sondern skrupellose Geschäftsleute die für Profit auch gerne mal über Leichen gehen. Dabei wird Clark von der Obrigkeit gejagt die auch noch Unterstützung von Lex Luthor bekommt. Das Thema des Aliens der menschlicher ist als die Menschen ist sehr gut getroffen.
Was offensichtlich ist, sind die Parallelen zu Spider-Man. Clark hat kaum Geld, zieht sich auf dem Dach um und auch die Tatsache das er von den Kämpfen arg gebeutet wird erinnert eher an den Wandkrabbler. All das ist in meinen Augen aber kein wirklicher Minuspunkt, weil der doch eher nüchterne Clark Kent immer noch weiter weg von uns allen war wie der junge Clark der sich selbst sucht und dabei doch isoliert bleibt.
Dieser Serie werde ich in jedem Fall treu bleiben.
Heft: 9/10
Wie auch schon bei OMAC muss man hier nichts wissen, hinzu kommt das Morrison sich nur subtil bei anderen Autoren bedient und hier primär im Golden Age.
Zugänglichkeit: 10/10

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