Glory #23


Eigentlich wurde Glory von Rob Liefeld als ein Abklatsch von Wonder Women erschaffen, komplett mit sehr ähnlicher Origin und einem Hintergrund in der griechischen Mythologie. Bis 1997 hat dann Job Duffy eine Serie mit dieser Heldin geschrieben die in keinster Weise bemerkenswert war, jedoch immer großen Wert auf eine ausgesprochen sexy Darstellung legte. Da half es das Mike Deodato bei den ersten Ausgaben der Zeichner war.
Alan Moore versuchte sich dann für eine Ausgabe an der Figur aber erst jetzt wurde die Serie wieder zum Leben erweckt. Dabei nimmt Joe Keatinge Versatzstücke aus den vorangegangene Serien, packt ein gutes Stück dessen rein was Moore versuchte und es kommt eine Geschichte dabei raus die nichts mehr mit dem zu tun hat was vorher war. Der mythologische Hintergrund wird durch Aliens ersetzt und das ganze dann noch mit einer seltsamen Verbindung verwurstet.
Das Artwork ist …. grauselig. Nicht handwerklich schlecht, aber so ganz und gar nicht nach meinem Geschmack. Die über-sexisierung der früheren Inkarnation musste ja nicht mehr sein, aber hier wirkt Glory fast wie eine russische Gewichtheberin und alles drum herum ist auch sehr „gory“. Definitiv nicht mein Geschmack.

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