Seam Carving

Ich ändere gerne mal mein Hintergrundbild am Computer und da neuerdings Iron Man da ganz weit vorne steht, insbesondere von Adi Granov gezeichnet hat mich eine Meldung sehr interessiert. Da die Zeichnungen von Adi Granov alle in Hochformat sind, Bildschirme aber dazu neigen in Querformat zu sein wurde ich hellhörig als die Rede von Seam Carving war. Mir dieser Technik kann man Bereiche in Bildern markieren und dann wird alles um die Bereiche herum neu skaliert nur der markierte Bereich bleibt so bestehen.

Das ganze sieht dann z.B. so aus:

Ursprüngliches Bild:
Wallpaper:

Ein entsprechendes Programm gibt es hier.

Who watches the Watchmen?

Kaum ein Comic hat die Comicwelt so verändert wie Watchmen. Alan Moore hat damit sicher eines seiner Meisterwerke abgeliefert und die Auswirkungen die seine Geschichte hatte sind noch heute zu spüren. Ich wage zu behaupten das die Comicverfilmungen ohne das Comic Watchmen wohl heute kaum so erfolgreich wären wie sie es sind. So ist es nur rechtens wenn nun auch Watchmen verfilmt wird.

Und obwohl Alan Moore seit „Liga der ausergewöhnlichen Gentlemen“ Hollywood hasst konnte er nichts gegen diesen Film unternehmen… zu recht wie ich meine wenn man den neuen Trailer anschaut:

Interessant finde ich das man viele Dinge sowohl an morderne Filmtechnik angepasst hat, man dennoch auch viele Einstellungen aus dem Comic wiederfindet. Ich jedenfalls bin sehr auf den Film gespannt.

Größerer Versionen des Trailers gibt es unter: http://movies.yahoo.com/feature/watchmen.html?showVideo=1

Iron Man: With Iron Hands

Einige Iron Man hatte ich mir schon vor einiger Zeit von T3 kommen lassen. Die Storyline „With Iron Hands“ erzählt die Geschichte eines alten Freundes von Tony der in den Wirren der Revolution im Osten alles Verliert und Rache will. Gleichzeitig entwickelt sich auch zuhause eine Bedrohung und alles führt zusammen zu einem großen Showdown.

Solide, aber nicht besonders einfallsreiche Geschichte, wobei die Zeichnungen mir nicht ganz so gut gefallen haben. Interessant ist zu sehen das Iron Man verstärkt mit Miniaturisierung und Nanotechnologie zu kämpfen hat. Es bleibt zu sehen ob sich das auch in der anderen Iron Man Serie so weiter entwickelt.

Comics Woche 43-44

Das ich Comics lese dürfte vielen Lesern dieses Blog klar sein, allerdings beschränke ich mich nicht nur auf Tradepaperbacks (zusammenfassungen) sondern lese auch wöchentlich bestimmte Serien. Dabei ist es sehr hilfreich das meine guten Freunde im Terminal Entertainment in Frankfurt mich auch nach meinem Arbeitsplatz Wechsel weiterhin mit Comic versorgen, diesmal allerdings per Post. Ein Super Service der keine Wünsche offen lässt.
Da ich weis das einige Comicfans hier mitlesen (Hallo Holzauge) werde ich versuchen meine gelesenen Comics mit einigen kurzen Bemerkungen hier festzuhalten.

In diesen 2 Wochen habe ich gelesen:

Final Crisis Submit
Final Crisis 4
Trinity 21 & 22
JLA 26
Reign in Hell 4
DC Universe Decisions 4
Checkmate 31
Rann-Thanagar Holy War 4
Final Crisis: Rage of the Red Lanterns
Hellblazer 248

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Play-Boy


Mein guter Freund Ralph hat mir diesen Link gesendet und ich fands witzig:
http://www.joeacevedo.com/docs/customzone/customcon/customcon7/d1westman1.htm

Hellboy aus Playmobil ist schon ein kleiner Wiederspruch in sich.

Das man Playmobil umgestallten kann weis man nicht erst seit es damals die weißen Figuren mit den Stiften zum selbstbemalen gab. Das man aber so kreativ sein kann ist allerdings schon erstaunlich, wobei meine größte Verwunderung noch war das man in Amerika scheinbar auch deusches Spielzeug kennt.

Iron Man: Execute Program

Nach all den politischen Posts der letzten Tage mal was vollkommem unpolitisches.

Execute Program ist die Fortsetzung von Extremis. Leider sind weder Warren Ellis noch Adie Granov noch mit an Bord. Diesmal sind das Vater und Sohn Gespann Charlie und Danial Knauf die Autoren und Patrick Zircher der Zeichner. Diese Namen sagten mir erstmal alle nichts aber die Zeichnungen waren sehr gut, obwohl nicht wirklich mit Adi Granovs Kunstwerken zu verlgleichen.

Die Geschichte allerdings hats in sich. Tony Stark, der sowieso schon eher der Kontrollfreak war, wird darin durch die Fähigkeiten die im Extremis beschert noch bestätigt und ist nun der Meinung er könne die ganze Welt retten. Gleichzeitig wird immer wieder von mysteriösen Morden berichtet…

Die Knaufs greifen nicht nur auf Personen aus Extremis zurück, sie gehen sogar noch weiter in Tonys Vergangenheit, bis hin zu der Entstehung von Iron Man. Dies und die Einbeziehung der Avengers sowie von Shield sind sehr gut gelungen und die Schlussfolgerung die Tony aus den Geschehnissen zieht und die direkt in Civil War überleiten sind eine durchaus logische Progression seines Characters.

Plötzlich macht die Sicht von Tony in Civil War sehr viel mehr Sinn und man fragt sich nicht mehr was der Autor dort verbrochen hat.

Iron Man: Extremis

Nachdem ich ja mit der neuen Iron Man Serie begonnen hatte und da dann feststellen musste das sich einige Dinge doch erheblich sowohl vom Film, aber auch von dem was mir noch aus meiner „Marvel Zeit“ bekannt war unterschied, habe ich versucht einiges davon nachzuholen. Dazu stand als erstes „Extremis“ auf der Liste. Dies wurde in der neuen Serie nur kurz erwähnt, mich interessierte aber doch was genau dieses „Extremis“ nun ist.

Die „andere“ Iron Man Serie fing mit einer 6 teiligen Geschichte an die, man ahnt es schon, „Extremis“ heißt und somit war klar das ich mir das entsprechende Tradepaperback besorgen musste. Geschrieben ist das ganze von Warren Ellis, der mir schon gut aus Stormwatch bzw. Authority Zeiten bekannt war. Der Zeichner, Adi Granov, sagte mir allerdings nichts.

Wie man auf seiner Webseite sehen kann ist Adi Granov wirklich ein Künstler. Die computercolorierten Kunstwerke sind außergewöhnlich und es ist schade das er ansonsten primär für Covers zuständig ist. Nicht umsonst hat er auch am Design des Film Iron Man mitgewirkt.

Die Story ist, wie von Ellis nicht anders zu erwarten, sehr politisch, dabei aber weder polarisierend noch einfach gestrickt und man bekommt auch keine Antworten vorgesetzt sondern eher Fragen. Vor allem Interessant ist das Interview eines Dokumentarfilmers der auf die Schrecken des Krieges hinweisen will mit dem Waffenproduzenten Tony Stark.

Die Nutzung von Extremis um dem sowieso schon kontrollwütigen Tony in dieser Beziehung noch viel mehr Möglichkeiten zu geben ist hervoragend umgesetzt und lässt die 5 Albträume und vor allem Civil War in ganz neuem Licht erscheinen. Diese Geschichte ist ein weiterer Grund für mich die Hefte um Tony Stark so langsam zu kompletieren.

Iron Man: Die fünf Albträume

Nach dem Iron Man Film und meiner Begeisterung musste ich mir natürlich dann auch mal ein Iron Man Comic antun. Da die neue „Invincible Iron Man“ Serie gerade erst gestartet war und im Internet die Rede davon war das man hier versuchte Comics und Film eng beieinander zu halten war das natürlich mein erster Anlaufspunkt.

Dadurch das es eine neue Serie ist wird man gut an die Charactere herangeführt und die Einzelheiten sind doch sehr nah am Film wenn es auch zum Teil auch große Unterschiede gibt (z.B. ist Tony Stark Direktor von S.H.I.E.L.D.). Die Charaterisierung allerdings passt sehr gut und man findest immer wieder Parallelen.

Man bekommt die 5 Albträume von Tony Stark erklärt:

  1. Sich zu betrinken
  2. Das der Iron Man billig und einfach zu bekommen ist
  3. Das jemand anderes als er oder Rhodey den Iron Man steuert
  4. Das der Iron Man zur Wegwerfware verkommt
  5. Das die Person welche den Iron Man billig, einfach zu benutzen und zue Wegwerfware macht nicht Tony Stark ist

Durch die Nutzung von Ezekiel Stane, dem Sohn von Obediah Stane, der im Film den Bösewicht gibt und der Tatsache das Pepper Potts oft vorkommt wird ein Beszug zum Film hergestellt und auch für Leute die bisher keine Iron Man Comics gelesen haben finden sich direkt zurecht. Alle Punkte die wichtig sind werden auf einfach Art und Weise erklärt.

Ansonsten wird hier eine Geschichte von Terroristen, Rache, Technologie und wirtschaftlichen Interessen erzählt. Matt Fraction sagte mir vorher nichts, aber sein Schreibstiel ist solide und gut zu lesen sowie seine Characterisierung stimmig. Salvador Larroca war mir bereits von Xtreme X-Men bekannt das er vor einigen Jahren illustrierte und schon damals fand ich seine recht realistischen Zeichnungen sehr ansprechend. Alles in allem eine sehr gute Comicserie die ich sicher auch in Zukunft noch verfolgen werde.

Reise nach Hyborien: Der Gott in der Kugel

Der zweite Sammelband der Conan Geschichten befasst sich diesmal mit der Howard Geschichte „Der Gott in der Kugel“ und Busiek baut auch hier wieder einiges drum herum um die Geschichten besser miteinander zu verbinden.

Die Umsetzung der eigentlichen Howard Geschichte ist, wie immer, sehr gut gelunden und die Zeichnungen von Nord sind auch hier von guter Qualität. Die weiteren Handlungen allerdings entfernen sich doch arg von der Howard Quelle, vielmehr hat Busiek hier bereits sein „Book of Thoth“ vorbereitet, das tiefer auf die Beziehung zwischen Kalanthes und Thoth-Amon eingeht.

Es wird beschrieben was Conan erlebt nachdem er dem „Gott in der Kugel“ enkommen ist. Er trifft auf Kalanthes und hilft ihm ein Relikt zu zerstören das Thoth Amon in seinen Besitz bringen will. Wieder einmal benutzt ein Schreiber das Thema „gute“ Mächte gegen „böse“ Mächte das Howard in all seinen Geschichten vermeidet. Bei Howard ist es immer Conan oder vielmehr der „Mensch“ der gegen böse Mächte kämpft und zwar ohne die Hilfe von „guten“ Mächten.

Zudem ist die Darstellung der Magie von Thoth-Amon sehr weit von allem entfernt was ansonsten in den Conan Geschichten erzählt wird. Durch den Biss einer Schlange kann Thoth-Amon von Stygien aus eine mächtige Kreatur in Nemedien erschaffen die ganze Städte bedroht. Wenn das so einfach ist, warum hat er dann überhaupt diese List mit dem „Gott in der Kugel“ benötigt? Bei solchen groben Schnitzern muten leichte geografische Fehler (Es wird gesagt das Hanumar im Norden Nemediens, an der Grenze zu Ophir liegt, aber Ophir ist südlich von Nemedien) schon als nebensächlich an.

Die Comics sind immer noch eine gute Unterhaltung, die Zeichnungen stimmig und nett anzusehen und die Characterisierungen der wichtigsten Charactere hervoragend, nur wünschte ich Busiek hätte sich ein wenig enger an die Vorlagen gehalten.