San Diego Comic Con 2016

San_Diego_Comic-Con_International_logo.svgBeim San Diego Comic Con drehte sich mal wieder viel um Filme und TV Serien. Es gab Trailer und Ankündigungen und sogar die eine oder andere Comic Neuigkeit. Im vollständigen Artikel habe ich in paar der für mich interessanten Dinge zusammen gefasst.

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Jessica Jones #1 [deu]

Das Comic auf dem die Netflix Erfolgsserie basiert.
Jessica Jones

Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Michael Gaydos, Bill Sienkiewicz, Mark Bagley, David Mack
Colorist: Matt Hollingsworth
Letterer: Datagrafix
Ãœbersetzung: Bernd Kronsbein
Kaufen: Panini Shop
Leseprobe: MyComic.de
Bewertung: 5/5

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Shadowhunters

shadowhuntersMit Big Bang Theory sind wir auf dem aktuellesten Stand, How I met your Mother haben wir durch, New Girl fanden wir blöd und die Marvel Sachen kann mich mir nur alleine und auch nur in kleinen Dosen anschauen, weil die zwar sehr gut, aber eben auch sehr anstrengend sind. Daher haben wir jetzt mal in Shadowhunters rein geschaut.

Die Prämisse ist sehr ähnlich wie Buffy. Junges Mädel ist eine Shadowhunterin und weis nix davon. Sie gerät in den Kampf zwischen gut und böse, wobei man selbst noch nicht genau weis wer den gut und wer böse ist.

Es wirkt allerdings alles sehr konstruiert, die Einführung in die Welt geht rasend schnell und es fällt auf das man primär schöne Menschen in hautengen Klamotten (oder auch gerne mal weniger davon) zeigen möchte mit hier und da einem (sehr milden) Schockeffekt. Kein Vergleich mit Sachen wie Daredevil oder Jessica Jones, die von der Handlung, dem Plot und der Charakterisierung einfach sehr viel stimmiger sind, dafür aber eben auch brutaler und sehr viel schwerer anzuschauen.

Shadownhunters ist sicher mal was für zwischendurch, mehr allerdings nicht.

Sense8

Wir haben immer noch Netflix obwohl ich jetzt mit Daredevil durch bin (dazu später mehr) und daher auch mal in Sense8 rein, bzw. mittlerweile auch durchgeschaut. Die ersten Folgen sind gewöhnungsbedürftig und ich habe auch schon gelesen das man sich zwingen muss weiter zu schauen, aber das war bei uns nicht der Fall. Grundsätzlich lebt die Serie mehr von der Characterisierung der Protagonisten – die allesamt sehr gut gespielt werden – und weniger von dem Plot oder der Idee dahinter.
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Daredevil auf Netflix

IMG_0116So, ich hab dann dochmal in Daredevil auf Netflix rein geschaut. Die Story ist hervorragend. Matt Murdock als junger Anwalt der sich für die Unterdrückten einsetzt und primär gelernt hat wieder aufzustehen wenn er zu Boden gegangen ist. Foggy Nelson als „Comic Relief“ aber oftmals eben auch als Stimmt der Vernunft. Wilson Fisk als …. soweit bin ich irgendwie noch nicht. Was er denn nun wirklich will wird sich wohl erst in den weiteren Folgen erschließen (ich bin erst bei Folge 4).
Es gibt erfreulich viele Verbindungen zum weiteren Marvel Cinematic Universe, sei es die größeren Sachen das eben die Schlacht um New York den Ausschlag für die massive Neubebauung in Hells Kitchen gegeben hat oder kleinere das Matts Vater gegen Carl Creel kämfte. Hier ist sicher noch Potential für weitere nette Andeutungen.
Die Special Effects – insbesondere bei der Darstellung von Daredevils besonderen Fähigkeiten – halten sich stark in Grenzen und sind somit für einige ein Rückschritt zum Daredevil Film. Ich kann aber nachvollziehen das man hier eben versucht eine etwas realistischer Darstellung zu bieten. Wenn man nicht wirklich einen „Radarsinn“ präsentiert bekommen sondern nur extrem gesteigerte „normale“ Sinne ist das glaubwürdiger.
Ein großes Manko ist die große Brutalität einiger Szenen. Die wäre auch in meinen Augen so extrem nicht notwendig gewesen. Klar will man auch hier darstellen dass das Leben „auf der Straße“ brutal ist, aber das hätte man auch subtiler lösen können ohne Einbußen in der Aussage hinnehmen zu müssen.
So werde ich mir jetzt eher alleine die weiteren Folgen anschauen, da meiner Frau das ganze doch ein wenig übertrieben ist.